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SPALECK

150 Jahre FORWARD THINKING – auch beim Ressourcenmanagement

Mittelständisches Traditionsunternehmen, Global Player in grüner Technologie und Hidden Champion aus dem Münsterland: das alles ist die SPALECK GmbH & Co. KG in Bocholt. Der 1869 gegründete Maschinen- und Anlagenbauer beschäftigt rund 410 Mitarbeiter an sechs Standorten weltweit. Strategisch ist SPALECK auf grüne, nachhaltige Lösungen ausgerichtet. So zum Beispiel mit den Geschäftsfeldern Förder- und Separiertechnik, Metallverarbeitung oder auch Wasseraufbereitung. Produkte von SPALECK nützen Mensch und Umwelt gleichermaßen. Das Unternehmen ist sehr innovationsstark und zukunftsorientiert. Dafür sorgt seit 2016 auch proALPHA ERP. Ob in kaufmännischer Hinsicht oder in der Entwicklung und Konstruktion: Die installierte ERP-Komplettlösung optimiert den Datenfluss und damit alle wesentlichen Prozesse im Unternehmen. Tendenz zunehmend, denn der ERP-Ausbau geht kontinuierlich voran.

SPALECK GmbH & Co. KG

Branche: Maschinen- & Anlagenbau, Metallverarbeitung

Standorte: Bocholt/DE, Greiz/DE, Resita/Rumänien, Mackinaw/USA, Borne/ Niederlande, Bangkok/Thailand

Produkte: Förder- und Siebmaschinen für die Recycling-Industrie, Zulieferfertigung von Metall- und CNC-Teilen, Bau von Wasseraufbereitungsanlagen

Umsatz: 60 Mio. Euro (gruppenweit)

Mitarbeiter: ca. 410 (gruppenweit)

www.spaleck.de

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Highlights

  • Eine ERP-Komplettlösung für drei unterschiedliche Geschäftsbereiche: Maschinenbau sowie Auftragsfertigung von Metall- und CNC-Teilen
  • CA-Link integriert CAD-Daten aus der Konstruktion in das ERP. Dies reduziert den Aufwand für manuelle Datenübertragungen und vermeidet Fehler
  • Produktkonfigurator beschleunigt Angebotserstellung und Produktionsaufträge
  • Modul „Produktion“ mit Advanced Planning & Scheduling optimiert die Prozesse für eine variantenreiche Fertigung bis hin zu Losgröße 1
  • Industrie 4.0 im Kommen: umfassende Maschinenanbindungen für detaillierte Produktionsdaten und ein noch intelligenteres Datenmanagement

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SPALECK steht für grüne, umweltfreundliche Technologien

Weltweit führend sind die Bocholter in der Konstruktion und Fertigung von Siebmaschinen für die Recycling-Industrie. Zweites Standbein ist die Auftragsfertigung von Schweißbaugruppen und CNC-Teilen. In allen Bereichen ist ein durchgängiges, hocheffizientes und transparentes Datenhandling wettbewerbsentscheidend. Erreicht wird dieses seit 2016 in beiden Fällen mit proALPHA ERP. Ein dritter Bereich sind Wasseraufbereitungsanlagen. „Hier befinden wir uns noch in der Aufbauphase und haben auf die Einführung von proALPHA ERP vorerst verzichtet“, erklärt Geschäftsführer Carsten Sühling. „Über kurz oder lang wird sie aber folgen.“

Der 2016 getroffenen Grundsatzentscheidung für proALPHA ist bei SPALECK ein sorgsamer Auswahlprozess vorangegangen. „Die Überlegungen starteten im Jahr 2013. Damals erstellten wir ein Pflichtenheft und begannen uns umzusehen. Ursprünglich hatten wir 26 Anbieter in der Verlosung“, so Sühling. „Drei schafften es bis in die Schlussrunde, proALPHA überzeugte uns schließlich mit dem besten Gesamtpaket.“ Zurecht, wie sich schon in der Einführungsphase zeigte: „Natürlich gab es auch mal die ein oder andere Schwierigkeit, aber im Rückblick ist die ERP-Einführung bei uns insgesamt sehr, sehr gut gelaufen.“ Mit positiven Auswirkungen in den Geschäftsbereichen.

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„Die Einführung von proALPHA ERP lief in der Umsetzung sehr professionell, trotz vieler Herausforderungen durch unsere sehr heterogenen Sparten. Wir waren vom ersten Tag an voll handlungsfähig und profitieren nun von deutlich effizienteren Prozessen und mehr Transparenz.“

Carsten Sühling, Geschäftsführer, SPALECK GmbH & Co. KG

Vorteil im Maschinenbau: spürbare Zeitersparnis dank CAD-Integration

Im Maschinen- und Anlagenbau ist SPALECK seit über 150 Jahren zu Hause. Das Portfolio hat sich in dieser Zeit mehrfach gewandelt. Unverändert geblieben ist die Innovationsfreude des Unternehmens –abzulesen an zahlreichen Patenten. Globaler Markt- und Technologieführer ist SPALECK heute mit modernster Förderund Separiertechnik für die Recycling-Industrie. „Wir entwickeln und fertigen Siebmaschinen, mit denen sich sehr komplexe Materialien wie etwa Altreifen, Altholz und gewerbliche Abfälle sauber trennen lassen, um sie dem Recycling zuzuführen“, berichtet Sühling. „Innovative Technologien sind hier unser wichtigstes Alleinstellungsmerkmal.“

Transparente Produktionsabläufe, sichere Prozesse und eine präzise Vor-, mitlaufende und Nachkalkulation sind in diesem Geschäftsbereich wichtig. Entscheidend aber sind Entwicklung und Konstruktion. In beiden Disziplinen haben wir uns mit proALPHA ERP noch mal verbessert.“, bestätigt David Tenostendarp, Leiter Managementprozesse & IT bei SPALECK. Ein Schlüssel dazu ist das CA-Link Modul von proALPHA. „Damit haben wir den Zeitaufwand in der internen Kommunikation zwischen Konstruktion, Vertrieb und Service beschleunigt und viele Fehlerquellen beseitigt“, so Tenostendarp.

Zur Erklärung: Vor der Umstellung auf proALPHA waren das Kaufmännische und die Konstruktion strikt getrennt. Über CA-Link sind beide Welten heute miteinander verbunden. Dadurch entfällt viel manuelle Übertragungsarbeit“, berichtet Tenostendarp, „wir übernehmen CAD-Daten aus Solid Works nach proALPHA. Umgekehrt greift die Konstruktion auf Informationen direkt aus dem ERP zurück, etwa auf Projekt-Informationen aus dem Vertrieb.“

Tempo und Transparenz sind in der Auftragsfertigung entscheidend

Was das CA-Link Modul für die Konstruktion ist, ist der Produktkonfigurator für die Auftragsfertigung in der Metallverarbeitung und CNC-Teile Fertigung. Das Leistungsspektrum reicht von Lasern, Schweißen, der Oberflächenbearbeitung, der CNC Zerspanung und Großteilebearbeitung bis hin zur kompletten Baugruppenmontage.„ In unserer Zulieferfertigung bekommen wir die Zeichnungen direkt vom Kunden. Wir erstellen dann über den Produktkonfigurator die Artikel mit den Fertigungsinhalten, genauer gesagt Stücklisten und Arbeitspläne, kalkulieren die Kosten und schreiben den Produktionsauftrag direkt aus dem ERP heraus“, erläutert Tenostendarp.

Der Produktkonfigurator unterstützt die genannten Prozesse vollumfänglich. Er macht die Artikelanlage bzw. Angebotserstellung einfacher, schneller und transparenter. Die dafür benötigten Informationen zieht sich das Modul direkt aus dem ERP-System. Das beschleunigt Vertrieb, Einkauf und Produktion und ermöglicht kurze Lieferzeiten bei hoher Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen. „In Zeiten hoher Marktdynamik kann dies entscheidend sein“, sagt Sühling: „Die Auftragsfertigung ist sehr prozesslastig. Wer die steigenden Anforderungen an Tempo, Transparenz, Reporting und Dokumentation nicht mehr erfüllen kann, verschwindet vom Markt. Auch deshalb haben wir uns für den Umstieg auf proALPHA entschieden.“

Advanced Planning & Scheduling – mit proALPHA Produktion

Ausschlaggebend für den Wechsel zu proALPHA war zudem das Modul Produktion mit Advanced Planning & Scheduling (APS). Es ist bei SPALECK heute das ERP-Highlight schlechthin und dient der Produktionsoptimierung. Um das Leistungspotenzial des Moduls komplett auszuschöpfen, hat SPALECK seine Personaleinsatzplanung und Zeiterfassung von tisoware direkt an proALPHA gekoppelt. Das Ergebnis: „Mit proALPHA haben wir unsere tatsächlich verfügbaren Kapazitäten in der Auftragsfertigung heute sehr genau im Blick. Dadurch sind wir in der Feinplanung um Welten präziser geworden und können zuverlässige Liefertermine an unsere Kunden kommunizieren“, bestätigt Sühling und betont: „Das können die wenigsten unserer Mitbewerber.“

Die Erfolge lassen sich auch an den Zahlen ablesen. Etwa bei Durchlaufzeiten und Termintreue: „In unserer rotativen Auftragsfertigung mit durchschnittlich gut 2.700 laufenden Kopfaufträgen waren früher regelmäßig viele rückständig – bezogen auf den Monatsumsatz lag die Quote bei rund 25 Prozent. Mit proALPHA sind es heute höchstens noch 5 Prozent!“, so Tenostendarp. „Ein Grund dafür und zugleich eine Besonderheit in unserer Branche ist, dass wir mit proALPHA jeden Tag eine Volloptimierung durchführen. Dadurch sind wir in der Lage, auf Planabweichungen sehr schnell und flexibel zu reagieren. So ist es uns im Endeffekt gelungen, deutlich mehr Ruhe in die Fertigung zu bringen.“

Das Ziel ist ein immer intelligenteres Datenmanagement

Intelligent miteinander verknüpfte Daten sind das Fundament des Erfolgs. Dieses Fundament werden SPALECK und proALPHA noch deutlich ausbauen. So arbeiten die Partner aktuell daran, Werkzeug- und Bearbeitungsdaten von einzelnen Maschinen ins ERP zurückzuspielen. Was dies bringen soll, verdeutlicht ein Beispiel: „Auf unserer neuen Laserschneidmaschine bearbeiten wir große Bleche, aus denen schon mal Teile für mehrere Kundenaufträge herausgeschnitten werden“, sagt Tenostendarp. „Um bestmöglich kalkulieren zu können, müssen wir wissen, welcher Verschnitt und wieviel Arbeitszeit für jeden Einzelauftrag angefallen sind. Tatsächlich haben wir heute nur Daten zu den Materialkosten und zur Gesamtbearbeitungszeit.“

Um mit echten Ist-Verbräuchen kalkulieren zu können, müssen detaillierte Maschinen- und Bearbeitungsdaten ins ERP einfließen. Dies erfordert eine „Industrie 4.0“-Infrastruktur mit Schnittstellen-Lösungen für den Echtzeit-Datenaustausch. Hierfür wurde mit proALPHA eine Schnittstelle entwickelt. Prozessketten schließen sich – Geschäftsbereiche, Abteilungen, Mitarbeiter und Partner kooperieren dadurch schneller, effizienter und sicherer. Mit genau diesen Zielen nutzt SPALECK in Kürze die entwickelte Schnittstelle und bindet aktuell verschiedene Fertigungsmaschinen an. Schon bald wird es möglich sein, die Materialkosten und Zeiten für einzelne Aufträge noch präziser zu kalkulieren. „Wir werden“, so Sühling, „in puncto Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit einen weiteren großen Schritt nach vorn machen.“ Die Ziele und Vorgaben sind ambitioniert, das Unternehmen will seinen Umsatz innerhalb der kommenden zehn Jahre verdoppeln. Das ist „Forward Thinking“, typisch SPALECK.

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Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

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