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GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG

Am Puls der Digitalisierung

Die GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG steht seit 35 Jahren für Innovation im Gesundheitswesen. statista und das Wirtschaftsmagazin brand eins würdigten das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Teltow zuletzt als „Innovator des Jahres 2019“. GETEMED entwickelt, fertigt und vertreibt Medizinprodukte für das Vitalfunktions-Monitoring bei Risikopatienten, für kardiologische Funktionsdiagnostik und Tele-Monitoring. Das Unternehmen setzt auf modernste Technologien und zunehmend digitalisierte Prozesse. So positioniert sich GETEMED erfolgreich als führender Anbieter in einem weltweit hart umkämpften Medizintechnikmarkt. proALPHA ERP unterstützt dabei und spielt eine zentrale Rolle: im Ressourcenmanagement, für den Aufbau immer effizienterer Prozesse und einen stabilen Betrieb. Seit über 18 Jahren.

GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG

Branche: Medizintechnik

Standorte: Teltow/DE

Produkte: Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Medizinprodukten für das Vitalfunktions-Monitoring bei Risikopatienten, kardiologische Funktionsdiagnostik und Tele-Monitoring

Mitarbeiter: ca. 70

www.getemed.net

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Highlights

  • proALPHA ERP ist seit über 18 Jahren im Einsatz – stabil und verlässlich
  • Entwicklungszusammenarbeit für individuelle Service-Lösung
  • Offene Systemarchitektur für zukunftsfähiges, intelligentes Datenmanagement
  • Ausbau der ERP-Funktionalitäten, insbesondere im Service, in der Produktion und beim Dokumentenmanagement


GETEMED Unternehmen

Drei Geschäftsbereiche, ein ERP-System

Die erste medizintechnische Innovation von GETEMED hat ihre Anfänge im Jahr der Unternehmensgründung 1984. Damals entwickelten die Medizintechniker ein auch für Laien sicher und einfach zu bedienendes Gerät für die Überwachung von Neugeborenen mit Atmungsproblemen. Säuglinge mit erhöhtem Risiko für den sogenannten plötzlichen Kindstod können damit in geborgener häuslicher Umgebung zuverlässig überwacht werden. Für Eltern wie Kinder bedeutet dies einen großen Gewinn an Lebensqualität.

Entsprechend attraktiv ist dieses Marktsegment. „Wir haben inzwischen viele Mitbewerber, bieten unseren Kunden dank stetiger Weiterentwicklung heute aber den Goldstandard in der Neugeborenenüberwachung“, sagt Martin Buchheister, Leiter Produktion und Verwaltung bei GETEMED. Stetig weiterentwickelt hat sich das Unternehmen mit Hilfe von proALPHA ERP auch im Ressourcenmanagement – und das seit über 18 Jahren. Ein Wachstumsmotor ist kontinuierliche Innovation für GETEMED zudem im Geschäft mit Hard- und Software-Lösungen für die Langzeit-EKG-Überwachung. „Durch den technischen Fortschritt in der Prozessoren- und Speichertechnik sind unsere Geräte heute sehr klein und leistungsfähig. Die aufgezeichneten Daten – innerhalb von 24 Stunden sind es Informationen über rund 100.000 Herzschlag-Zyklen pro Patient – werden von der Software automatisch analysiert. Diese weist den behandelnden Kardiologen dann gezielt auf auffällige Werte hin.“

Die dritte und jüngste Sparte ist das Tele-Monitoring. Der Mittelständler entwickelt und fertigt Produkte, mit denen Patienten ihre Vitaldaten einfach ermitteln und per Mobilfunk an die Klinik oder den behandelnden Arzt senden können. Gerade in Flächenländern mit geringer Arztdichte ist dies ein Plus für Patienten und Ärzte.

„Wir arbeiten seit über 18 Jahren mit proALPHA. In dieser Zeit hat sich das ERP-System enorm weiterentwickelt und uns nicht ein einziges Mal im Stich gelassen. Diese beispiellos stabile, offene und damit zukunftsfähige Systemarchitektur ist aus meiner Sicht die größte Stärke von proALPHA.“

Martin Buchheister, Leiter Produktion und Verwaltung, GETEMED AG

Auf Erfolgskurs – in partnerschaftlichem Miteinander

Seinen Erfolg verdankt GETEMED auch der guten und intensiven Zusammenarbeit mit den wichtigsten Anwendergruppen. Allen voran mit Medizinern, Kardiologen und natürlich den Patienten selbst. „Wir greifen die Anforderungen unserer Anwender gezielt auf und erfüllen sie in Hard- und Software“, sagt Buchheister und ergänzt: „Dahinter steht eine Philosophie, die wir mit proALPHA gemeinsam haben: beide Unternehmen hören ihren Kunden zu und setzen Anwenderwünsche konsequent um.“

Diese Erfahrung hat GETEMED vom ersten Tag der Zusammenarbeit an immer wieder gemacht. „Als wir 2001 proALPHA ERP installierten“, so Buchheister, „gab es beispielsweise das heute weit verbreitete Service-Modul noch gar nicht. Da wir es aber regelmäßig mit Service-Rücksendungen zu tun haben, weil Geräte gewartet, auf den neuesten Stand gebracht oder repariert werden müssen, hatte proALPHA für uns damals eine individuelle Service-Lösung programmiert.“ Diese funktioniert und ist bei GETEMED bis heute im Einsatz. „Unsere Wünsche von damals sind – genau wie die Anregungen vieler weiterer proALPHA Kunden – nicht nur individuell umgesetzt worden. proALPHA hat aus der Fülle der Impulse auch die firmenübergreifend häufigsten Service-Herausforderungen ermittelt und dafür Lösungen entwickelt, die – gebündelt im Service-Modul – heute zum Standard gehören.“

„Wir sind zwar nach wie vor zufrieden mit der bisherigen Service-Lösung, weil sie unsere Prozesse sehr gut abbildet“, betont Buchheister. „Was aber fehlt, ist eine Integration der Insellösung zur Chargenrückverfolgbarkeit in proALPHA und die automatische Zuordnung einzelner Bauteile zu Produkt-Seriennummern.“ Genau dafür hält das Service-Modul von proALPHA leistungsstarke Funktionalitäten bereit. Auch GETEMED will es künftig umfassend nutzen.

Historisch gewachsene Dateninseln auflösen

Das Service-Beispiel ist nur eines von vielen dafür, wie sehr sich auch proALPHA in den vergangenen zwei Jahrzehnten entwickelt hat. „Nur eines hat sich nicht verändert“, sagt Buchheister: „Unser ERP-System ist sehr stabil. Wir können uns auf die Daten in proALPHA wirklich verlassen. Das ist aus unserer Sicht entscheidend.“

Auf dem unverändert stabilen ERP-Fundament von einst ist mit proALPHA mittlerweile ein Daten-Hub als modulare Gesamtlösung für nahezu alle Unternehmensprozesse entstanden. Diese eröffnet den Anwendern hervorragende Entwicklungsperspektiven. Dies sieht auch Buchheister so: „Historisch bedingt ist proALPHA bei uns hauptsächlich als Datendrehscheibe für alles Kaufmännische im Einsatz. Wir wissen und schätzen es aber sehr, dass es heute dank innovativer Zusatz-Module sehr viel weitergehende Möglichkeiten gibt.“

GETEMED will und wird sie einsetzen, um die existierenden Prozess- und Dateninseln im eigenen Unternehmen weiter aufzulösen und verfügbare Informationen besser nutzbar zu machen. „Wir arbeiten zwar in allen Unternehmensbereichen durchgängig mit digitalen Daten. Allerdings gibt es bei uns noch zu viele Dateninseln zwischen denen wir mit einzelnen Datenpaketen an Bord im Ruderboot hin und her fahren.“

Technische Wareneingangsprüfung und Endkontrolle werden als nächstes angebunden

Die technische Wareneingangsprüfung und die Endkontrolle gehören beispielsweise noch zu diesen Dateninseln. Neben der Entwicklung sind dies zwei zentrale Unternehmensbereiche von GETEMED. Dazu muss man wissen: Eine Produktion im klassischen Sinne gibt es bei den Medizintechnikern in Teltow nicht. GETEMED bezieht nahezu alle Produktkomponenten von Zulieferern. Diese fertigen nach Vorgaben der Entwickler etwa die Gerätesensoren, Platinen mit Steuerelektronik, Displays und Gehäuse. In Teltow werden die Einzelteile dann zu innovativen medizinischen Produkten zusammengebaut, einer dokumentationspflichtigen Endkontrolle unterzogen und anschließend in alle Welt ausgeliefert.

„In beiden Bereichen sind wir bisher noch mit einfachen Bordmitteln wie Word und Excel unterwegs“, sagt Buchheister und betont: „Wir werden diese Dateninseln aber schon sehr bald verlassen und die Aufgaben in beiden Bereichen über proALPHA abbilden. Dafür planen wir unter anderem die Installation des proALPHA Produktions-Moduls.“ Ziel ist es, damit unter anderem die eigenen Materialbedarfe so vorausschauend planen und erfüllen zu können, dass selbst Auftragsspitzen und individuelle Kundenwünsche nicht zu Engpässen führen. In Zeiten von Industrie 4.0, Digitalisierung und zunehmender Einzelauftragsfertigung kann dies den Unterschied ausmachen.

Ausblick: stetiger Systemausbau für intelligentes Datenmanagement

Intern hat GETEMED deshalb ein Team zusammengestellt, das seit einigen Monaten sämtliche Prozesse im Unternehmen genau analysiert. Ziel des Teams ist es, vorhandene Optimierungspotenziale aufzudecken, um durch intelligentes Datenmanagement künftig noch flexibler auf Kundenwünsche und Markttrends reagieren zu können. „proALPHA ist dafür eines unserer wichtigsten Werkzeuge“, sagt Buchheister. „Auch, weil die ERP-Lösung kontinuierlich weiterentwickelt wird und uns immer neue Möglichkeiten eröffnet.“

So plant GETEMED nach der beschlossenen Einführung der Service- und Produktionsmodule mittelfristig auch eine verstärke Nutzung des Dokumenten Management Systems in proALPHA, um die eigene Datenlandschaft weiter zu optimieren. Zudem soll die etablierte Personalzeiterfassung an proALPHA angebunden werden; sie erfolgt über eine Drittsoftware. „Auch diesbezüglich sind wir mit unserem ERP-System sehr zufrieden“, betont Buchheister. „Die Architektur von proALPHA ist in alle Richtungen offen und zukunftsorientiert. Wir sind uns deshalb sicher, mit proALPHA bestens aufgestellt zu sein.“

GETEMED Produkt

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

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