25 Jahre proALPHA

25 Jahre proALPHA: Zurückblicken, nach vorne denken

Zeitreise über ein Vierteljahrhundert

Ein großes Dankeschön an unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter für 25 Jahre Zusammenarbeit, Vertrauen und gemeinsames Wachstum. Für die proALPHA Gruppe arbeiten heute rund 900 Menschen an 26 Standorten in neun Ländern. 100.000 Anwender im Mittelstand nutzen die ERP-Komplettlösung auf 1.800 Installationen. Ein starkes Fundament, um die kommenden Chancen in Sachen digitale Transformation anzugehen.

Viel Zeit zum Innehalten bleibt jedoch nicht und so nimmt proALPHA wichtige technologische Weichenstellungen vor. Denn die Entwicklungsgeschwindigkeit im digitalen Bereich hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Für ihre Kunden treibt die Gruppe kontinuierlich zahlreiche Industrie-4.0-Projekte voran und entwickelt die Usability von morgen.

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proALPHA Wachstumsstories

Gemeinsam mit unseren Kunden wachsen

2016

Im Westen was Neues. Im Osten auch.

proALPHA wächst bis nach China

Die Globalisierung schreitet voran. Viele proALPHA Kunden sind international aktiv. Um ihnen Service und Support auch vor Ort zu bieten, baut proALPHA seine weltweite Präsenz aus. Die Basis dafür legt der Zusammenschluss mit der Schweizer Codex Gruppe. Ein weiterer großer Schritt folgt im Oktober 2016: die erste proALPHA Niederlassung in China.

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Im Westen was Neues. Im Osten auch.

proALPHA eröffnet neue Niederlassung in China
proALPHA China

Zum Jahreswechsel beginnt die Integration der Schweizer Codex Gruppe, die schon seit Langem Partner des Unternehmens ist. Neben einer starken Präsenz im Stammland bringt Codex auch internationale Niederlassungen mit. Wenig später schließt proALPHA die Konsolidierung seiner Partnerlandschaft ab: Der langjährige Weggefährte integral systemtechnik GmbH (isM) wird Teil der Unternehmensgruppe.

Willkommen im Land der Mitte

Am 1. Oktober 2016 wird die erste chinesische Niederlassung eröffnet. Geschätzte 5.000 deutsche Firmen haben sich hier in den vergangenen Jahren ein Standbein geschaffen, darunter auch immer mehr mittelständische Unternehmen und zahlreiche proALPHA Kunden. Zusammen mit der chinesischen Landesversion von proALPHA ERP sind sie mit der neuen Niederlassung optimal für die Herausforderungen in Fernost gerüstet. In Taicang – dem chinesischen „little Baden-Württemberg“ – bietet ihnen ein Team aus deutschsprachigen Mitarbeitern und lokalen Experten Servicedienstleistungen und Support vor Ort sowie Workshops und Beratung.

2015

1 + 1 > 2

proALPHA und ABS werden zu proALPHA Business Solutions

Aus dem Zusammenschluss der proALPHA Gruppe und der ALPHA Business Solutions AG (ABS) entsteht die proALPHA Business Solutions GmbH. Damit ist proALPHA im ERP-Markt für den Mittelstand aus Fertigung und Handel deutschlandweit eine noch stärkere Nummer 3.

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proALPHA und ABS werden zu proALPHA Business Solutions

proALPHA und ALPHA Business Solutions werden eins

Schon lange zuvor hatte die proALPHA Gruppe mit ABS als Vertriebs- und Systemhauspartner zusammengearbeitet – eine bewährte Partnerschaft.

„Diese enge Kooperation zu intensivieren und auch rechtlich zu formalisieren, war nur ein logischer Schritt“, unterstrich Dr. Friedrich Neumeyer, CEO von proALPHA, anlässlich der Verschmelzung beider Unternehmen.

2013

Mehr Finanzkraft durch neuen Kapitalgeber

Bregal Unternehmerkapital steigt als Investor ein

Der Einstieg von Bregal Unternehmerkapital – einer Beteiligungsgesellschaft der Brenninkmeijer-Familie – in die proALPHA Gruppe schafft vermehrt finanzielle Ressourcen. Als Beteiligungsgesellschaft in Familienhand legt Bregal dabei Wert auf langfristige und zukunftsorientierte Investitionen sowie eine nachhaltige Finanzierungsstruktur.

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Mehr Finanzkraft durch neuen Kapitalgeber

Gemeinsames Ziel des Managements und des neuen Investors ist es, das Unternehmen langfristig weiterzuentwickeln und das bestehende Produktportfolio auszubauen. Dafür stehen durch den solventen Partner im Hintergrund jetzt mehr Mittel zur Verfügung.

2010

Erforschen, entwickeln, erproben

Forschungskooperationen bringen Theorie und Praxis zusammen

Die Zukunft gestalten – das gelingt in einer immer komplexer werdenden Technologie- und Industrielandschaft am besten im Schulterschluss von Forschung und Industrie. Ab dem Jahr 2010 vernetzt sich proALPHA daher zunehmend mit gleichgesinnten Partnern. Das Ziel: Visionen in Konzepte für die Praxis zu verwandeln.

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Erforschen, entwickeln, erproben

Smart Electronic Factory

Deutsche Unternehmenssoftware ist weltweit Spitze. Doch der globale Wettbewerb zieht an. In diesem Umfeld gewinnt die kooperative Zusammenarbeit von Forschung, Entwicklung und Vermarktung an Bedeutung. Auch proALPHA engagiert sich vermehrt in Förderprojekten, um innovative Lösungen zu entwickeln und für die Kunden nutzbar zu machen.

Ab 2010 beteiligt sich proALPHA am Spitzencluster und stellt mit Werner Ernst ein Mitglied im Strategieboard von Europas größtem Softwarecluster „Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen“. 2012 startet es die Mitgliedschaft in der SmartFactoryKL, einer herstellerunabhängigen Demonstrations- und Forschungsplattform in Kaiserslautern. 2014 folgt die Teilnahme am Projekt Smart Electronic Factory (SEF). Es bündelt die Aktivitäten verschiedener Organisationen aus Wirtschaft und Wissenschaft zu Industrie 4.0 in einer gemeinsamen Initiative – über verschiedene Branchen hinweg.

proALPHA engagiert sich dabei mit einer real produzierenden, vernetzten Fabrik: Was bereits technologisch möglich ist, muss sich im Praxistest auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten bewähren.

Foto: © Smart Electronic Factory

2005

Go with the flow

Von genialen Gedanken und dem Geist der Wissenschaft

In ein paar entspannten Minuten ist manchmal mehr zu erreichen als in vielen Wochen intensiver Arbeit. So geht es proALPHA in den ersten Monaten des Jahres 2005 – als griechische Lokale zu Think Tanks werden und aus einer polnischen Wissenschaftskooperation eine neue Landesgesellschaft hervorgeht.

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Go with the flow

Der proALPHA ERP Workflow, skizziert auf einer Serviette

Alles beginnt mit einer Hochschulkooperation: Schon seit 2002 arbeitet die proALPHA Software AG eng mit dem Lehrstuhl „Controlling und Wirtschaftsinformatik“ der Universität Zielona Góra zusammen, die unter der Leitung von Prof. Dr. Paul-Dieter Kluge steht. Das ursprüngliche Ziel: Die praxisnahe Ausbildung von ERP-Spezialisten für den Mittelstand, für die Kluge die ERP-Komplettlösung von proALPHA nutzt.

Zukunftsmarkt Polen

Im Zuge der Uni-Partnerschaft starten Übersetzungsarbeiten für die polnische Landesversion. 2004 setzt der erste proALPHA Kunde diese in einem Pilotprojekt ein. Als weitere Kunden folgen, liegt der nächste Schritt nahe: Am 18. Februar 2005 wird proALPHA Polska in Zielona Góra gegründet, um den Zukunftsmarkt Polen weiter zu erschließen.

Ein guter Plan – wie das schnelle Wachstum der neuen Landesgesellschaft zeigt. Zu Anfang genügen 70 Quadratmeter, doch der Platzbedarf vervielfacht sich schnell, bis proALPHA Polska 2013 an den heutigen Standort zieht. Schon 2012 hatte eine zweite Niederlassung in Katowice eröffnet, die drei Jahre später nach Gliwice verlagert wurde. 2017 folgte die dritte in Warschau.

Wenn der Schlips gelockert wird, kommen die guten Ideen

Kurz danach schaut die IT-Welt nach Hannover, denn dort im März tagt die Computermesse CeBIT. Schwerpunktthemen des Jahres sind Voice over IP und Multimedia-Handys. Den Technikern von proALPHA gibt das Treffen der Fachwelt Schwung und Inspiration.

„Viele Ideen sind bei einem Glas Bier entstanden: Das erste Datenmodell für den neuen Workflow wurde auf die Serviette eines griechischen Lokals skizziert“, berichtet Gunnar Schug, CTO von proALPHA. Das Modell zeigt den Workflow, wie er letztlich in die Version 6.1 eingeflossen ist: Dadurch wurde es möglich, unterschiedliche Prozesse für verschiedene Nutzergruppen zu definieren. Innovation braucht also keinen Glaspalast – manchmal genügt ein Glas Bier in entspannter Atmosphäre.

2000

Riesenglück oder richtiger Riecher?

proALPHA übersteht die Dotcom-Krise

Das Internet boomt, Mobiltelefone auch. Schon seit 1995 gibt es immer mehr Start-ups im Bereich der digitalen Technologien. Die Anleger sind extrem scharf darauf, sich ihren Anteil am „Neuen Markt“ zu sichern. In dieser Aufbruchsstimmung plant auch die proALPHA Software AG ihren Börsengang. Dabei steht sie wieder einmal unter einem guten Stern – wenn auch anders als geplant.

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Riesenglück oder richtiger Riecher?

Börsencrash

Digitale Technologie verändert die Welt – Anleger wittern in jedem neu gegründeten Unternehmen des Sektors eine Investition für die Zukunft. Und die Aktienkurse steigen und steigen. In Deutschland erreicht der Hype seinen Höhepunkt mit der Versteigerung der UMTS-Lizenzen, der dem deutschen Finanzminister 50 Mrd. Euro einbringt. Am 7. März 2000 erklimmt der DAX mit mehr als 8.100 Punkten im Tagesverlauf seinen Gipfelpunkt. In diesem vielversprechenden Klima ist auch proALPHA auf dem Sprung an die Börse. Dass diese Zeit einmal als „Dotcom-Blase“ in die Geschichte eingehen wird, ahnt zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

Kurzfristiger Trend oder freier Fall?

Als die Kurse nach dem März fallen, tut dies den Börsenplänen daher keinen Abbruch. Schließlich erholen sie sich immer wieder … oder doch nicht? Die proALPHA Software AG bleibt trotz der Unsicherheiten mehrere Monate auf dem festgelegten Kurs. Bis drei Tage vor der Notierung halten die Gründer Leo und Werner Ernst und Martin Wolf an ihrem Vorhaben fest.

„Die Brüder Ernst waren schon unterwegs, damit wir den Börsengang unter Dach und Fach bringen“, erinnert sich Wolf. „Dann ist alles in den Keller gerauscht, der Markt zusammengebrochen. Wir sagten den Börsengang ab. Aus heutiger Sicht hatten wir den richtigen Riecher. Und ein Riesenglück!“

1999

Neuer Name fürs neue Jahrtausend

Das Unternehmen firmiert um und fasst in Ungarn Fuß

proALPHA ist ein eingetragenes Markenzeichen. Alle Ländergesellschaften tragen bereits den Namen des Produkts. Dazu gehört seit Neuestem auch Ungarn. Und endlich heißt auch die Muttergesellschaft wie ihre Töchter: Im Oktober 1999 wird aus der W. Ernst Informatik AG offiziell die proALPHA Software AG.

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Neuer Name fürs neue Jahrtausend

proALPHA eröffnet Niederlassung in Budapest, Ungarn

Ungarn boomt. Dank zahlreicher Privatisierungen befindet sich das ehemals kommunistische Land seit Mitte der Neunziger im stetigen Aufwind. Immer mehr proALPHA Kunden eröffnen dort Tochtergesellschaften: Es beginnt mit Rosenberg Hungaria Kft – Tochter der Rosenberg Ventilatoren GmbH. Danach folgen Ziehl-Abegg Ungarn, MSK Ungarn und andere.

Nach dem internen Motto „Following the clients“ weiht Leo Ernst im April 1999 einen neuen Standort im Herzen Budapests ein. Anfangs wird die deutsche Sprachversion lizenziert und projektspezifisch übersetzt, ab 2001 gibt es die erste offizielle ungarische Sprachversion gefolgt von der Landesversion.

1998

Mit starken Wurzeln hinaus in die Welt

Baubeginn der neuen Firmenzentrale und erste Landesgesellschaft in Amerika

proALPHA sucht die Nähe seiner Kunden und streckt seine Fühler in der Neuen Welt aus. Im US-amerikanischen Nashua, New Hampshire, startet am 6. Juni proALPHA USA ins ERP-Business. Mehrere Kunden wollen die Software in Tochterunternehmen oder Auslandsniederlassungen einsetzen. Auch in Deutschland demonstriert das Unternehmen Stärke: In Weilerbach beginnt der Neubau der Firmenzentrale.

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Mit starken Wurzeln hinaus in die Welt

Neubau am Standort Weilerbach

Nashua im US-amerikanischen Bundesstaat New Hampshire gilt als „Best Place to live in America“. Als einzige Stadt konnte sie sich zweimal im jährlichen Ranking des Money-Magazins an die Spitze setzen. Doch nicht nur die hohe Lebensqualität spricht bei der Standortwahl für Nashua. Eine große Rolle spielt die Dichte an exzellenten Hochschulen und gut ausgebildeten IT-Fachkräften in der Region, die an den Großraum Boston anschließt. Nicht zuletzt ist die Nähe zum Technologiepartner Progress von Vorteil, der nur rund 40 Kilometer entfernt in Bedford, Massachusetts, sitzt.

Never a failure – always a lesson

Es ist die erste fremdsprachige Niederlassung. In der Kommunikation bleiben daher kleine Pannen nicht aus. So zählen zum ERP-System auf einmal „strain gauge“ – zu Deutsch Dehnungsmessstreifen. Dabei handelt es sich laut Wikipedia um „Messeinrichtungen zur Erfassung von dehnenden und stauchenden Verformungen“. Grund: Der externe Übersetzer hatte die Abkürzung DMS falsch verstanden, die im proALPHA Kontext selbstverständlich für Dokumenten-Management-System steht. Ein andermal wird die „Druckansicht“ als „Pressure Opinion“ wiedergegeben. Die Bildschirmdarstellung eines auszudruckenden Dokuments verwandelt sich so in eine „Meinung“.

Als ähnliche Schnitzer folgen, liegt die Konsequenz auf der Hand: proALPHA geht bei der Übersetzung keine Kompromisse mehr ein. Künftig setzt das Unternehmen auf interne Übersetzer, die sich in der ERP-Welt bestens auskennen – bis heute. Lesson learned!

Bekenntnis zur Region Rheinland-Pfalz

Aber auch in Deutschland stehen die Räder nicht still. Das Unternehmen beginnt mit dem Neubau der neuen Firmenzentrale am Standort Weilerbach. Im März 1998 erfolgt dafür offiziell der erste Spatenstich, gefolgt vom Richtfest noch im selben Jahr.

1996

Wenn das Modem leise trillert

Mit seiner ersten Unternehmenswebsite ist proALPHA Pionier

Das Modem piepst, der Nutzer vor dem Bildschirm wartet, die Seite baut sich langsam auf – vorausgesetzt, die Telefonleitung ist frei. 1996 darf das Internet noch als Neuland gelten, denn erst seit 1993 ist es für die Öffentlichkeit zugänglich. Zu den Pionieren zählt proALPHA mit seiner Unternehmenswebsite. Stolz wird jeder Besucher registriert – und per Zähler angezeigt.

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Wenn das Modem leise trillert

Die proALPHA Website anno 1996

Videos im Web? Blinkende Banner? Fehlanzeige! Selbst Grafiken sind selten. Denn das Web ist langsam, das Hochladen dauert, kostet Zeit und bare Münze. Schließlich rechneten Provider wie AOL und T-Online nach Zeit ab. Deshalb gibt es auf den Unternehmenswebseiten Mitte der 90er vor allem eines: Text. Die erste proALPHA Website ist da keine Ausnahme.

In einem Web ohne Google

Vorbildlich: Schon damals bietet proALPHA seinen Besuchern vier verschiedene Sprachversionen an. Mit einer eigenen News-Rubrik gibt es einen dynamischen Bereich mit wechselndem aktuellem Content. Google hätte das gefreut – wenn es die Suchmaschine überhaupt schon gegeben hätte. Die geht nämlich erst ein Jahr später offiziell an den Start.

Neue URL trifft PLZ

Auch jenseits der virtuellen Welt erhält das Unternehmen zusätzliche, neue Adressen. Neben seiner ersten Internetpräsenz eröffnet proALPHA weitere Standorte in Deutschland, um seine Kunden vor Ort zu unterstützen.

1995

ERP ohne Grenzen

proALPHA startet in Österreich

Österreich will das moderne ERP-System proALPHA. Dabei unterstützt die W. Ernst Informatik AG ihr erstes Standbein im Ausland, wo sie nur kann. Die erste Entwicklerschulung ist absolute Chefsache. Im Gasthof „Braunen Hirschen“ in Gleisdorf gibt Mitgründer Martin Wolf persönlich sein Wissen an die österreichischen proALPHA Experten von morgen weiter.

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ERP ohne Grenzen

Das Büro, eine 3-Zimmer-Dachgeschosswohnung in Gleisdorf mit Dachschrägen, reicht kein Jahr. Schon 1996 wird ein größeres Büro bezogen, 1998 folgen Neubau und Bezug des heutigen, eigenen Gebäudes in Gleisdorf. Parallel dazu eröffnet 1997 eine Niederlassung in Wien sowie zur Jahrtausendwende in Thalheim/Wels und Völs, heutiger Standort Unterperfuss.

Von Anfang an dabei

In der Alpenrepublik wird Schrack/Tyco Kunde der ersten Stunde. Es lohnt sich: Nach dem Start mit Version 1.14 tut die Version 2.01 bis 2010 verlässlich ihren Dienst. Auch danach blieb Schrack/Tyco proALPHA treu und führte die Version 5.2f wie ein Neuprojekt ein.

1994

In Nachtschichten zum großen Tag

Premiere für das Produkt proALPHA

Nach zwei Jahren intensiver Entwicklerarbeit ist es endlich soweit: Das ERP-Programm proALPHA ist reif für den Markt. Ziehl-Abegg hat die Software als erster Kunde im Einsatz: Das führende Hightech-Unternehmen für Luft- und Antriebstechnik war von Anfang an eng in die Entwicklung eingebunden.

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In Nachtschichten zum großen Tag

proALPHA ERP auf Diskette

Die Version 1.0 umfasst drei Module: Auftragsbearbeitung, Materialwirtschaft und Einkauf. Tag und Nacht haben die Entwickler daran gearbeitet – oft Seite an Seite mit dem Kunden vor dem Monitor. Denn der persönliche Austausch ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Änderungswünsche werden vor Ort umgesetzt, an neuen Anforderungen wird direkt getüftelt.

„Auf diese Weise entstanden bei Ziehl-Abegg sowohl der erste Workflow als auch die Sachmerkmalsleisten. Das Team brachte den aktuellen Stand der Software auf Diskette mit und hat Stunden und Tage bei Ziehl-Abegg verbracht. Oft kam es erst nachts um 3 Uhr ins Hotel. So wie die Berater in der heißen Phase heute noch“, schildert Mitgründer Martin Wolf.

1992

3 PCs, 2 Stühle, 1 Kaffeemaschine

Die W. Ernst Informatik GmbH wird gegründet

Drei tragbare Computer im Wert von 16.000 Mark, dazu zwei Stühle und das Ausstellungsstück einer Küche mit Kaffeemaschine: Das ist das Inventar, mit dem die Brüder Leo und Werner Ernst und Martin Wolf ihr neues Unternehmen starten. Wichtigstes Kapital der W. Ernst Informatik GmbH ist aber die Motivation, es „besser zu machen“ als bisher – und das Wissen, wie das geht.

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3 PCs, 2 Stühle, 1 Kaffeemaschine

Bild der original ersten Stühle

Die drei Gründer haben schon seit den 80ern gemeinsame ERP-Erfahrung gesammelt. Doch jetzt will man ein eigenes Geschäft gründen, das langfristig, nachhaltig und solide ist. Wichtigster Grundsatz: sich zu 100 Prozent an den Bedürfnissen des Kunden zu orientieren – und dabei nur Versprechungen zu machen, die das Team auch halten kann. Aus diesem Grund werden Vertrieb und Software-Entwicklung von Anfang an getrennt – eine Organisationsstruktur, die auch 25 Jahre später noch besteht.

Taufe unterm Zimmerbaum

Das junge Unternehmen bezieht seine ersten Räumlichkeiten im Technopark 1 Siegelbach. Auch eine erste Niederlassung in Hamburg entsteht noch im selben Jahr. Wenig später wird der Name des Produkts gefunden. Im Schatten der Birkenfeige im Wohnzimmer von Werner Ernst einigt man sich auf „proALPHA“. „pro“ zielt auf die zugrunde liegende Datenbank Progress, „ALPHA“ steht für die erste Version. Was eigentlich nur als Arbeitstitel gedacht ist, erweist sich als griffig und aufmerksamkeitsstark – und wird letztlich namensgebend für das gesamte Unternehmen.