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Weber Maschinentechnik GmbH

Informationsflüsse unternehmensweit verdichtet

Wenn im Garten-, Landschafts- und Wegebau gewerkelt wird, dann sind ganz oft die silber-blauen Maschinen von Weber Maschinentechnik am Werk: Der Baumaschinenhersteller aus Bad Laasphe-Rückershausen ist Spezialist für handgeführte Bodenverdichter, wie beispielsweise Vibrationsplatten und -stampfer, – und das bereits in der dritten Generation.
Das Familienunternehmen verkörpert den deutschen Mittelstand und seine Stärken: Qualität, Innovationskraft, Verantwortung und Partnerschaft werden groß geschrieben – und das nicht nur am Stammsitz in Rückershausen. Weltweit arbeiten circa 200 Mitarbeiter in Deutschland, Frankreich, Polen, Tschechien und den USA für das Unternehmen. Entwickelt und produziert wird ausschließlich am Stammsitz in Bad Laasphe. Sämtliche Kern-Prozesse, von der Auftragserfassung bis zum Ersatzteil-Service, laufen hier im ERP-System proALPHA zusammen. Damit der Informationsfluss schnell und reibungslos klappt, setzt Weber MT verstärkt auf den Einsatz mobiler Lösungen.

Leaner, flexibler, mobiler

Um flexibler und effizienter fertigen zu können, begann Weber Maschinentechnik ab 2015 seine Produktion umzustrukturieren. An die Stelle der Serienproduktion trat die Mitarbeiter-gebundene Fertigung nach dem One-Piece-Flow-Prinzip. Bei diesem Lean-Production- Verfahren begleiten die Werker das Werkstück von einer Station zur nächsten – bis in der Qualitätssicherung wirklich alles passt. Das alte ERP-System mit seinen vielen, vor Jahren gemachten Anpassungen, konnte da nicht mehr mithalten. So sah sich Weber MT 2016 nach einer neuen ERP-Komplettlösung um. „proALPHA enthält bereits viel im Standard, was für uns als Baumaschinenhersteller wichtig ist“, erinnert sich Lisa Namockel, Leitung IT bei Weber MT. Seit 2017 steuert der Maschinenbauer nun sämtliche Abläufe mit proALPHA – von der Konstruktion über Vertrieb und Produktion bis hin zu Rechnungswesen und Service. Die mobilen Lösungen des ERP-Anbieters sorgen dabei für einen schnelleren Informationsfluss quer Beet.

Branche: Maschinen- & Anlagenbau

Standorte: Bad Laasphe-Rückershausen

Produkte: Handgeführte Bodenverdichter wie Vibrationsstampfer/-platten und andere Baumaschinen wie Walzen und Fugenschneider

Mitarbeiter: ca. 200

www.webermt.com

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Highlights

  • Immer aktuelle Kundendaten dank mobilem CRM-Portal
  • Konstruktionsdaten für Einkauf, Produktionsplanung und Logistik stets einsehbar
  • Saubere Bestandsführung und schnelles Buchen im Lager
  • „„50 Prozent weniger Inventuraufwand durch mobile Logistik
  • Zentrales proALPHA Dokumenten Management System steigert unternehmensweite Transparenz
  • Papierloses Arbeiten lässt Informationen schneller fließen


Mobiler Vertrieb: angeschalten statt abgehängt

Ein Paradebeispiel ist der Vertriebsaußendienst. Über ein mobiles CRM-Portal sehen die 20 Außendienstmitarbeiter Angebote, Aufträge und Rechnungen ein. Dafür liegen sämtliche Dokumente zentral im Modul Dokumenten Management System (DMS), das auch Teil der ERP-Lösung ist. In den Jahren davor wurden die Dokumente aufwändig per E-Mail an die Außendienstler weitergeleitet.
Nach einem Kundentermin hinterlegt jeder Vertriebler im Portal seinen Besuchsbericht, inklusive der vereinbarten Rabattstaffeln. Adressen oder Ansprechpartner lassen sich so ebenfalls aktualisieren. Selbst wenn ein Mitarbeiter erst Monate später wieder in der Zentrale vorbeischaut: Durch die Verknüpfung von CRM und ERP hält proALPHA alle Adress- und Kontaktstammdaten stets aktuell. Doppelte Datenhaltung und aufwendige Mehrfachpflege der Kontakte sind mit proALPHA ERP passé.

Direkt vom Auftrag in die Montage

Wird aus einem Angebot ein Auftrag, konvertiert proALPHA die Daten mit nur wenigen Klicks. Von dort aus geht es nahtlos in die integrierte Produktionsplanung. Das ERP-System erstellt aus dem Auftrag und den Stücklisten alle nötigen Arbeitsaufträge. Mit der Freigabe der Produktionsaufträge erzeugt proALPHA außerdem Seriennummern und ordnet sie den  Artikelnummern zu. Das Modul für Advanced Planning and Scheduling koordiniert den optimalen Ressourceneinsatz und lastet die Montageaufträge ein. „Das One-Piece-Flow-Prinzip und proALPHA haben uns wesentlich flexibler gemacht“, bestätigt Namockel.

Mit dem MDE-Gerät immer auf Stand

Auch in der Fertigung der Vorbaugruppen für die verschiedenen Vibrationsstampfer und -platten hat Weber Maschinentechnik Weber MT mobile Anwendungen am Start. Mobile Datenerfassungsgeräte (MDE-Geräte) kommen hier zum Einsatz, um die Teile fertig zu melden. Für mehr Tempo sorgen die handlichen Helfer zudem im Lager. Dort machte die Umstellung auf Lean Production mehrere Lagerorte nötig. Die Folge: mehr Umbuchungen. Diese erledigen die Lageristen heute mit mobilen Handgeräten – ebenso wie die Erfassung von Abgängen für die Fertigung. Die Darstellung der relevanten Informationen wurde speziell für den Einsatz bei Weber MT konfiguriert. Weitere Standardfunktionen von proALPHA, wie etwa für eine spontane Inventur oder den Wareneingang, wurden bewusst für die Werker ausgeblendet. Die Mitarbeiter konzentrieren sich so nur auf das, was für sie relevant ist. „Unsere Bestände sind heute viel genauer als früher, denn wir buchen viel schneller. Auch sind sie für alle ersichtlich. Das war früher nicht der Fall“, freut sich Namockel. Und obwohl sich neben der Produktion auch der Ersatzteil-Service im Lager bedient, ist das Risiko, dass benötigte Teile nicht zur Verfügung stehen, deutlich gesunken – dank der besseren  Kommunikation und Transparenz.

„Mit der mobilen Lösung hat sich unsere Inventur von 6 auf nur 3 Tage verkürzt.“

Lisa Namockel, Leitung IT der Weber Maschinentechnik GmbH

Flexibles Picking

Um fertig montierte Maschinen für den Versand vorzubereiten, werden sie kommissioniert, gepickt und in Containern bereitgestellt. Welche Seriennummer ein Mitarbeiter im Lager dabei pickt, schreibt Weber MT nicht vor. Wenn die Lageristen einem Pickauftrag eine Seriennummer zuscannen, stellt ein Prüfmechanismus sicher, dass das gepickte Produkt einer Artikelnummer im Auftrag entspricht. Ist alles korrekt, erstellt proALPHA den Lieferschein. Eine direkt an das ERP-System angebundene Versandsoftware druckt abschließend die Versandlabel. Die nötigen Daten holt sich das Programm wiederum direkt aus proALPHA. So
spart sich Weber MT doppelten Eingabeaufwand.

Rekordverdächtig: Inventur in der Hälfte der Zeit

Um wie viel effizienter so eine mobile Lösung ist, zeigte die Inventur 2018. Erstmals wurde weitgehend mit MDE-Geräten gezählt und der Bestand auch mobil eingegeben. Nur an den Lagerorten, wo kein WLAN eingerichtet ist, wurde noch mit Inventurlisten gearbeitet. „Mit der mobilen Lösung hat sich unsere Inventur deutlich beschleunigt. In nur 3 Tagen war die ganze Inventur verbucht. Früher benötigten wir dafür 6 bis 7 Tage“, freut sich Namockel. Geschwindigkeit ist aber nur ein Vorteil der mobilen Bestandsaufnahme. Differenzen lassen sich im System sofort erkennen und die Mitarbeiter können ihnen direkt nachgehen und klären.

Konstruktionsdaten für alle

Bei Weber MT gilt der Grundsatz: „Was wir verkaufen, produzieren wir selbst. Was wir produzieren, entwickeln wir selbst“. So nimmt jedes Produkt seinen Anfang in der Entwicklungsabteilung. Neben der eigentlichen Zeichenarbeit in der CAD-Software Solid Edge legen die Konstrukteure auch die Artikelnummer einer neuen Maschine und ihre Stückliste fest; dank einer tiefen CAD-Integration von proALPHA werden sämtliche Produktdaten und Zeichnungen nach der Freigabe automatisch in der  Zeichnungsverwaltung im ERP-System abgelegt. Der Vorteil: Hier sind alle Dokumente für nachfolgende Prozesse einsehbar, auch für den Einkauf. Bei Detailfragen eines Lieferanten kann sich der Einkäufer direkt zu der  jeweiligen Zeichnung durchklicken und so dem Lieferanten schnell Auskunft geben. Auch der Lagerist, der Teile für die Produktion kommissioniert, kann sich im Zweifel rasch rückversichern, dass er wirklich die richtigen Komponenten bereitstellt. Außerdem sind die Zeichnungen versioniert. Die Änderungshistorie erlaubt nachzuvollziehen, wann es welche Änderungen an Teilen gab und warum.

Dank DMS papierlos in die Zukunft

Nahtlose Prozesse, transparent und digital: Weber MT arbeitet zunehmend papierlos. Das sorgt für mehr Tempo, nicht zuletzt in der Verwaltung. Rechnungen sind hierfür ein gutes Beispiel. Früher musste ein Mitarbeiter einmal am Tag die gedruckten Belege vom Rechnungsbüro in die etwas weiter entfernt liegende Buchhaltung tragen. Heute gilt: Ist der Job im Rechnungsbüro abgearbeitet, sind die Belege umgehend in der Finanzbuchhaltung verfügbar. Auf das Abheften von Aufträgen und Rechnungen aus Papier wird inzwischen komplett verzichtet, alle Dokumente liegen revisionssicher und digital im DMS. Mobiles und papierloses Arbeiten ist bei Weber MT kein Privileg der Zentrale. Auch die Vertriebsgesellschaften in Tschechien und Frankreich sind inzwischen mit proALPHA CRM und dem dazugehörigen Portal ausgestattet. Polen und die USA sollen in den nächsten Jahren folgen. Dass sich auch dieser Schritt in Richtung Mobility für Weber MT auszahlen wird, davon ist Lisa Namockel überzeugt. Waren doch ihre bisherigen Erfahrungen rundherum positiv. Ihr Resümee: „Wir sind mit den mobilen Lösungen insgesamt deutlich papierloser und schneller geworden.“

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

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