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Theben AG

Mit smarten Produkten weltweit auf Erfolgskurs

Die 1921 gegründete Theben AG wird heute in vierter Generation familiengeführt und verkauft ihre Produkte über Vertriebspartner in über 60 Länder. Neben Bewegungsmeldern und Zeitschaltuhren fertigt der Mittelständler im schwäbischen Haigerloch auch Komponenten für Gebäudeautomation, Energiemanagement, intelligente Stromnetze und Smart Homes. Reibungslose Abläufe bei Theben sichert seit 2001 die ERP-Komplettlösung proALPHA. Sie sorgt dafür, dass heute die Liefertermintreue bei mehr als 95 Prozent liegt und der Auslastungsgrad der Maschinen hoch ist.

Luxor, Ramses oder Amun – die Vorliebe des Firmengründers Paul Schwenk für das alte Ägypten ist auch heute noch in der Produktpalette zu spüren – genauso wie im Unternehmensnamen Theben AG. Als der Uhrmachermeister seinen Betrieb gründete und mit der Fertigung von Zeitschaltuhren für die Treppenhausbeleuchtung begann, wählte er mit Absicht dafür die altägyptische Hauptstadt im fruchtbaren Niltal. Denn schon vor 3500 Jahren wurden dort Tag und Nacht mithilfe von Sonnen- und Wasseruhren gemessen.

Über viele Jahre zählten Zeit- und Lichtsteuerungen sowie Uhrenthermostate zum Produktportfolio des Familienunternehmens. 1983 eröffnete sich mit der ersten digitalen Zeitschaltuhr ein weiteres Geschäftsfeld, das Mitte der 90er-Jahre mit KNX-Komponenten für die Gebäudeautomation weiter ausgebaut wurde. 2006 stieg Theben in die Lichtsteuerung mit Präsenz- und Bewegungsmeldern ein. Heute ist der innovative Mittelständler mit Systemen für das Energiemanagement und das Smart Home ganz vorne mit dabei. Ebenso wie mit Smart-Metering-Lösungen für das intelligente Stromnetz, die von Stadtwerken und anderen Energieversorgern eingesetzt werden.

„Die digitale Transformation ist mehr und mehr ein Thema für uns: Unsere Produkte werden immer intelligenter, die Rolle der Software wächst weiter“, sagt Paul Sebastian Schwenk, Urenkel des Firmengründers und im Theben-Vorstand unter anderem für IT, Digitalisierung und das neue Geschäftsfeld Smart Energy verantwortlich. Auf intelligente Software setzt das Familienunternehmen auch beim lückenlosen Abdecken seiner Geschäftsprozesse durch das integrierte ERP-System proALPHA.

Logo: Theben

Branche: Elektronik & Hightech

Standorte: Haigerloch (DE), Tochtergesellschaft PEZET in Haigerloch, weitere Tochtergesellschaften in FR, GB, IT, NL, CH, SG und Skandinavien

Produkte: Zeit- und Lichtsteuerungen, Klimaregler, Präsenz- und Bewegungsmelder, Komponenten für die KNX-Gebäudeautomation, Smart Metering, Energiemanagement, Smart Home

Umsatz: 130 € (2016)

Mitarbeiter: rund 700 (2016)

www.theben.de

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Highlights

  • Integration Workbench (INWB) optimiert Intercompany-Prozesse mit Tochterfirma PEZET AG
  • Komplette Produktentwicklung mithilfe des Projektmanagement-Moduls
  • Anbinden des Außendienstes über die mobile Vertriebslösung piaX
    von mobileBlox
  • Betriebsdaten- und Personalzeiterfassung sowie Zutrittskontrolle mit tisoware
ERP-Anwenderbericht: Theben

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Der proALPHA Standard deckt fast alle Prozesse ab

Seit 2001 steuert und optimiert die modular aufgebaute Komplettlösung proALPHA alle relevanten Kernprozesse – vom Einkauf über Materialwirtschaft, Produktion, Kostenrechnung und Finanzwesen bis zu Vertrieb, Projektmanagement oder Service. Mittlerweile in Version 6.1 wird die Software an rund 350 Arbeitsplätzen eingesetzt – auch in verschiedenen Auslandsniederlassungen und bei der Tochterfirma PEZET AG in Haigerloch, die auf die Fertigung von Kunststoffteilen spezialisiert ist.

„Als ERP-System ist proALPHA im Prinzip immer mit dabei, es hat unser Unternehmen im Laufe der Zeit verändert und wächst weiter mit uns“, blickt Stefan Knipp, Team Leader IT – Business Solutions bei Theben, zurück. So wäre die Entwicklung von rund 30 neuen Produkten pro Jahr ohne das Projektmanagement-Modul von proALPHA undenkbar. Mittlerweile sind darin mehr als 1200 unterschiedliche Projekte angelegt.

Die Intercompany-Prozesse zwischen dem Stammwerk und der PEZET AG werden über die Integration Workbench (INWB) beschleunigt und vereinfacht. Denn mithilfe dieser Integrationsplattform lassen sich unterschiedliche Standorte oder Unternehmen zentral miteinander vernetzen und die Prozessketten sicher schließen.

Bei speziellen Auswertungen, beispielsweise wenn Liefertreue-Boni für Zulieferer ermittelt werden sollen, hilft der proALPHA Analyzer. Controlling, Vertrieb, Materialdisposition, Einkauf, Produktion und andere Bereiche nutzen dieses flexible Instrument, um auch komplexe Analysen schnell und unkompliziert durchzuführen.

Hohe Flexibilität in der Fertigung dank APS-Modul

Seine Kunden – Elektroinstallateure und Industrieunternehmen – beliefert Theben über den Großhandel mit aktuell über 1.200 unterschiedlichen Gerätevarianten. Um hier schnell produzieren zu können, sind in proALPHA rund 18.000 aktive Stücklisten gespeichert, außerdem mehr als 16.000 archivierte und etwa 36.000 aktive Teile. Bei PEZET kommen noch einmal ungefähr 6.000 aktive Stücklisten, 4.500 archivierte und 7.500 aktive Teile hinzu.

Katalogware kann das schwäbische Unternehmen in der Regel innerhalb von zwei bis drei Tagen über einen externen Logistikdienstleister, der auch das Lager betreibt, verschicken. Ansonsten werden viele Produkte bedarfsbezogen hergestellt – teilweise in relativ kleinen Stückzahlen. „Um auch hier schnell liefern zu können, benötigen wir eine hohe Flexibilität in unserer Fertigung“, so der Diplom-Wirtschaftsinformatiker Knipp.

Diese Flexibilität gewährleistet das Multiressourcen-Planungstool Advanced Planning and Scheduling (APS) in proALPHA. Es bringt mit seiner vorausschauenden Planung die richtige Menge an Material zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Werkzeugen und dem richtigen Personal zusammen. Das minimiert Fertigungszeiten und -kosten. Engpässe lassen sich dadurch vermeiden. Bei Theben werden so nicht nur die Maschinen optimal ausgelastet, auch die Liefertermintreue liegt inzwischen bei über 95 Prozent.

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„Wir wachsen weiter, starten neue Projekte und optimieren unsere Prozesse. Das alles läuft in enger Zusammenarbeit mit proALPHA. Heute und in Zukunft.“

Paul Sebastian Schwenk, Vorstand der Theben AG

Maßgeschneiderte Prozesslandschaft deckt alle Anforderungen ab

Mit dem Service-Modul von proALPHA hat Theben sein Reklamationswesen effizient organisiert. Anrufe bei der kostenlosen Hotline werden damit direkt erfasst und die Problemlösung auf den Weg gebracht. Aufgrund der hinterlegten Produktdaten lässt sich beispielsweise direkt erkennen, ob eine Garantieleistung zu erbringen ist oder ob die Reparatur bereits außerhalb der Gewährleistungsfrist liegt.

Alle Anforderungen bei dem Mittelständler werden über den proALPHA-Standard und zertifizierte Partnerlösungen abgedeckt, die über Schnittstellen angebunden sind. So ist in den vergangenen Jahren eine maßgeschneiderte Prozesslandschaft entstanden. Für die Betriebsdaten- und Personalzeiterfassung sowie die Zutrittskontrolle wird beispielsweise die Partnerlösung von tisoware genutzt. Der Theben-Außendienst setzt mit piaX von mobileBlox ebenfalls eine zertifizierte Partneranwendung ein.

piaX synchronisiert alle Daten zwischen proALPHA, Microsoft Exchange, Outlook und den mobilen Endgeräten der Vertriebler. Diese haben dadurch jederzeit Zugriff auf aktuellste Kundendaten aus dem ERP-System und können diese auch unterwegs um neue Informationen ergänzen. Die Software verwaltet heute über 35.000 Kundenkontakte mit mehr als 50.000 Ansprechpartnern. Rund 40 Vertriebsmitarbeiter arbeiten damit ortsungebunden auf ihren Laptops.

Der proALPHA-Einsatz entwickelt sich kontinuierlich weiter

Mit dem Ausbau der Produktpalette in Richtung Smart Energy und der weiteren internationalen Expansion entwickelt sich bei Theben auch der Einsatz von proALPHA kontinuierlich weiter. So wird über den Produktkonfigurator als effizientes Hilfsmittel für den Vertrieb von komplexen Produkten nachgedacht.

Die im Aufbau befindlichen skandinavischen Niederlassungen in Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark bekommen von vornherein proALPHA als IT-Rückgrat. „Wir möchten weiterhin weltweit solide wachsen und wollen dies gerne in enger Zusammenarbeit mit proALPHA tun“, betont Paul Sebastian Schwenk. Denn die integrierte Komplettlösung laufe nicht nur stabil und zuverlässig, sondern leiste auch einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg des schwäbischen Mittelständlers.

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

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