Schneeberger Maschinen AG

Flexible Prozesse – präzise Produkte

Seit der Gründung im Jahr 1923 durch Walter Schneeberger entwickelt und produziert die J. Schneeberger Maschinen AG hochpräzise, universell einsetzbare Werkzeugschleifmaschinen. Zunächst wurden die Maschinen beispielsweise zum Schleifen von Holzfräsern und Profilmessern verwendet, heute für ein breites Branchenspektrum vom Werkzeug- und Formenbau über die Medizintechnik sowie die Automobil- und Flugzeugindustrie bis hin zu deren Zulieferern. Seit den 90er-Jahren gründete das Unternehmen sukzessive internationale Niederlassungen in Frankreich, Deutschland, Italien, den USA und China. Der Stammsitz befindet sich in Roggwil in der Schweiz. Schneeberger beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Seit 2013 unterstützt proALPHA die gesamte Unternehmensorganisation.

Wer im Markt für Werkzeugschleifmaschinen erfolgreich sein will, braucht neben hochwertigen und präzisen Produkten vor allem eine Fähigkeit: hochflexibel auf individuelle Kundenwünsche zu reagieren. Der traditionsreiche Schweizer Hersteller J. Schneeberger Maschinen AG setzt diese Anforderungen mit proALPHA um. Die integrierte ERP-Lösung unterstützt die komplette Unternehmensorganisation.

Eine hohe Fertigungstiefe und die Vielfalt gelieferter Maschinenvarianten kennzeichnen das Geschäftsfeld von Schneeberger: Vom Werkzeug- und Formenbau über die Medizintechnik sowie die Automobil- und Flugzeugindustrie bis hin zu deren Zulieferern reichen die Branchen, für die das Familienunternehmen produziert. Trotzdem ist es gelungen, fast das komplette Angebotsportfolio in nur sechs Baureihen zusammenzufassen.

„Bei der Auswahl des ERP-Systems hatten wir zwei zentrale Forderungen“, so Hans-Peter Maurer, Leiter der Administration bei Schneeberger. „Zum einen wollten wir die Konstruktion vollständig in die ERPUmgebung einbinden, zum anderen ein wirklich datenbankbasiertes System mit hohem Integrationsgrad nutzen. Damit war der erste Schritt in Richtung proALPHA getan.“ Darüber hinaus überzeugte der Projektleiter von proALPHA Schweiz die Verantwortlichen bei Schneeberger schnell durch seine Fachkompetenz.

Das Projekt sah vor, verschiedene spezielle Funktionen, die zuvor in separaten Softwaresystemen abgebildet waren, in den proALPHA Standard zu überführen. Dieses Ziel hat das Projektteam innerhalb von fünf Monaten termingerecht und innerhalb des festgesetzten Budgets erreicht: Nach dem Produktivschalten der ERP-Software ging das Tagesgeschäft unterbrechungsfrei weiter. 

Branche: Maschinen- & Anlagenbau

Standorte: Schweiz, Frankreich, Deutschland, Italien, USA, China

Produkte: Werkzeugschleifmaschinen

Umsatz: k. A.

Mitarbeiter: 800

www.schneeberger.ch

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Highlights

  • Erhöhte Transparenz ermöglicht proaktives Handeln
  • Schnellere und schlankere Prozesse
  • Vermeiden von Fehlern bei der Produktkonfiguration durch Plausibilitätsprüfungen
  • Beschleunigte Datenanlage und -pflege in der Konstruktion
  • Minimaler Aufwand für die Zollabwicklung
  • Automatische Anlage der Ersatzteile in der Produktakte

Vom Kundenwunsch zum fertigen Produkt

Den ersten Kontakt zum Kunden hat üblicherweise der Schneeberger-Außendienst. Er ist über das mobile CRM-Modul piaX an das proALPHA System angebunden und legt darin die Kunden-Stammdaten an.

Im zweiten Schritt konfiguriert der Außendienstmitarbeiter zusammen mit dem Kunden die passende Maschinenvariante in einer Microsoft Excel-Datei. Diese wird automatisch in den proALPHA Produktkonfigurator eingelesen, der daraus ein grafisch gestaltetes Angebot mit Bildern und Zeichnungen erzeugt. Im Produktkonfigurator hinterlegt sind Plausibilitätsprüfungen, die technisch unmögliche Kombinationen ausschließen und somit Fehler vermeiden. Ist der Kunde mit dem Angebot einverstanden, generiert proALPHA daraus automatisch eine Konstruktions und Produktionsstückliste.

Über das Modul proALPHA CA-Link ist die mechanische Konstruktion effizient in die Abläufe eingebunden. Sie arbeitet wie gewohnt mit ihrem CADSystem Autodesk Inventor und ist dabei online auf der proALPHA Datenbank, wo die aktuellen Produkt- und Stammdaten zur Verfügung stehen. Die Verzahnung von CAD und ERP ist so eng, dass die Konstruktion für die Pflege der Daten verantwortlich ist. „Durch diese Art der Datenanlage und -pflege sparen wir enorm viel Zeit“, unterstreicht Hans-Peter Maurer. Aus der Produktionsstückliste wird die Disposition für Einkauf und Fertigungsplanung geführt. Einzelne Teile, wie große Maschinengestelle, lässt Schneeberger in einer auftragsunabhängigen Serienfertigung herstellen. Die anderen Positionen werden überwiegend in der Lagerauftragsfertigung geplant. Weitere Bauteile sowie die Montage plant die Arbeitsvorbereitung auftragsbezogen. Dabei erlaubt es proALPHA, baugleiche Komponenten aus verschiedenen Aufträgen in Rüststücklisten zu optimalen Seriengrößen zusammenzufassen, ohne die Konsistenz der einzelnen Kundenaufträge zu gefährden. Je nach Fertigungsart deckt Schneeberger mit proALPHA die spezifischen Anforderungen von der Unikat- über die Einzel- und Variantenbis hin zur Serienfertigung gleichermaßen ab.

Bei einer Exportquote von über 90 Prozent verursacht die Zollabwicklung erheblichen Aufwand. Den spart sich Schneeberger weitestgehend, wie Hans-Peter Maurer betont: „Alle zollrelevanten Auftragsdaten übergibt proALPHA im richtigen Format an die Zollabwicklungssoftware E-Trans. Auch das hat unseren administrativen Aufwand drastisch gesenkt, zudem vermeiden wir Eingabefehler.“

Für die außerordentlich langlebigen Maschinen ist eine Bewirtschaftung über die gesamte Lebensdauer (Product Lifecycle Management – PLM) entscheidend. Diese Anforderungen bildet das proALPHA Service-Modul ab. Bei durchschnittlich 3.500 Bauteilen je Maschine ist es von besonderem Vorteil, dass bei der Erzeugung der Produktakte die Ersatzteile automatisch angelegt und so proaktiv angeboten werden können. Hans-Peter Maurer: „Zudem ist es für uns sehr komfortabel, über die hier angelegten Service-Calls die Kosten für Material und Einsatzstunden abzurechnen.“

„Seit wir proALPHA nutzen, ist unser Unternehmen erheblich transparenter. Der durchgängige Informationsfluss – von Vertrieb über Konstruktion und Produktion bis zu Service und Managementfunktionen – macht es uns leicht, proaktiv zu handeln.“

Hans-Peter Maurer, Leiter der Administration bei Schneeberger

Ergänzende Funktionen steigern Nutzen

Neben den bereits genannten sind es ergänzende Funktionen, wie das in proALPHA integrierte Dokumentenmanagement (DMS), die die Auftragsabwicklung noch effizienter machen. So ordnet das DMS alle intern erzeugten Belege und Eingangsdokumente automatisch den richtigen Vorgängen oder Aufträgen zu. Dabei profitiert Schneeberger vom proALPHA WorkflowManagement, das auch in verschiedenen anderen Funktionen zum Einsatz kommt, darunter in der Investitionsgüterbeschaffung und der Anlagenbuchhaltung. 

Nur minimaler Wartungsaufwand

Schneeberger ist ein Maschinenbauer, kein IT-Unternehmen. Daher war es eine Basisforderung, den Wartungsaufwand für den ERP-Betrieb dauerhaft zu minimieren. Das ist gelungen – trotz der umfangreichen und bereichsübergreifenden Funktionen in proALPHA. So braucht es lediglich einige Key User, um das gesamte System zu betreiben. Erweiterungen und neue Funktionen, wie die Anbindung zusätzlicher Niederlassungen, übernimmt das Team von proALPHA Schweiz. „Seit wir proALPHA nutzen, ist unser Unternehmen erheblich transparenter“, zieht Hans-Peter Maurer Bilanz. „Der durchgängige Informationsfluss – von Vertrieb über Konstruktion und Produktion bis zu Service und Managementfunktionen – macht es uns leicht, proaktiv zu handeln.“ Und: Dank der modernen Architektur der proALPHA Komplettlösung sind Erweiterungen jederzeit möglich.

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

proALPHA Facts & Figures