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Nicolay GmbH

Intelligent geplant und sicher dokumentiert mit proALPHA

Vier Generationen Kabelsysteme hat die Nicolay GmbH bereits auf den Markt gebracht, darüber hinaus noch zahlreiche Steckerarten und Sensoren. Diese finden sich vornehmlich in der Patientenüberwachung wieder, beispielsweise an Elektrokardiogrammgeräten (EKG). Insgesamt verfügt Nicolay über eine Produktionsfläche von nahezu 10.000 Quadratmetern und zusammen mit der Schwesterfirma Sensocab Kabelproduktion über eine vertikale Komplettfertigung – bestehend aus einer Kunststoffspritzerei, einer Kabelproduktion sowie der Montage. Viele Teile entwickelt der OEM-Fertiger dabei selbst und beliefert so – als Erstausrüster oder für den After-Sales-Bedarf – weltweit Kunden aus der Medizintechnik, darunter die weltweit führenden Anbieter der Branche. In der IT setzt der Nagolder Familienbetrieb ebenfalls auf eine Komplettlösung. Seit Anfang des Jahres 2015 unterstützt proALPHA unternehmensweit die Geschäftsprozesse und hilft bei der Bewältigung der strategischen Herausforderungen.

Besonders im Fokus stehen

  • die Fertigungs-Feinplanung mit proALPHAm Advanced Planning & Scheduling (APS), wodurch der OEM-Fertiger die richtige Menge an Material zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Personal zusammenbringt,
  • das integrierte Dokumenten Management System (DMS), das entlang des Auftragsprozesses Belege verknüpft und an Belegarten anhängt, und
  • die proALPHA Materialwirtschaft, die den gesamten Material- und Wertefluss im Unternehmen transparent abbildet und die Chargenverwaltung vereinfacht.
Nicolay GmbH

Branche:

Standorte: Nagold (Hauptsitz), Deutschland; Târgu Mureș, Rumänien

Produkte: Kabel- und Stecksysteme, Sensoren, Chirurgiehandgriffe, Steckverbinder und Elektrodenanschlüsse

Umsatz: 29 Mio. Euro (2016)

Mitarbeiter: ca. 300

www.nicolay.de

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Highlights

  • proALPHA bildet die Geschäftsprozesse durchgängig digital ab
  • proALPHA Advanced Planning & Scheduling (APS) erlaubt eine innovative Produktionsplanung und -steuerung und reduziert die durchschnittliche Durchlaufzeit um zehn Tage
  • Dokumente stehen im proALPHA Dokumenten Management System bereichsübergreifend zur Verfügung, zentraler Zugriff auf relevante Dokumente spart Zeit
  • proALPHA Materialwirtschaft sorgt für Material und Transparenz – komplette Rückverfolgung in nur ein bis zwei Stunden
Nicolay GmbH

APS verwaltet 250 Produktionsaufträge pro Woche - Durchlaufzeiten nun 40 Prozent kürzer

Mit dem Feinplanungstool proALPHA APS hat der OEM-Fertiger seine hohe Fertigungstiefe und viele Baugruppen fest im Griff. Inklusive der Fremdleistungen sind acht bis neun Fertigungsstufen keine Seltenheit. Das APS synchronisiert dabei Material und Kapazitäten. So vermeidet Nicolay hohe Lagerhaltungskosten, unproduktive Aufträge und Lieferverzögerungen. Darüber hinaus plant Nicolay sehr flexibel: je nach Einzel- oder Serienfertigung entweder bestands-, bedarfs- oder programmgesteuert. Das Ganze immer gemäß Wunschtermin des Kunden, gegen Kapazitätsgrenzen und mit Prüfung von Materialverfügbarkeit sowie auf Plausibilität.

Mit proALPHA APS sind Disposition und Planung heute erkennbar leichter, obwohl ein Auftrag aus bis zu 50 zum Teil sehr komplexen Arbeitsschritten besteht. Das Planungstool optimiert diese wie auch den Einsatz der Ressourcen, zeigt an, welche davon knapp oder überlastet sind, und priorisiert die Fertigungsaufträge obendrein. So erhält der Disponent zu jedem Auftrag einen validen Endtermin. „Eine tolle Sache und viel besser als früher“, meint Marc Böddinghaus, Head of Supply Chain Management bei der Nicolay GmbH. Der Beleg: Die Liefertermintreue stieg von ehemals knapp 80 auf 95 Prozent. Ferner verkürzte sich die Durchlaufzeit von durchschnittlich rund 25 Tagen auf nunmehr 15.

Vor proALPHA plante Nicolay die Fertigungsaufträge bestenfalls grob, lediglich anhand von Standarddurchlaufzeiten. Darüber hinaus wurde jeder Auftrag als Projekt betrachtet – wie bei einem Anlagenbauer – in zahlreiche Unteraufträge gesplittet und sukzessive abgearbeitet. „Die manuelle Planung damals war unübersichtlich und aufwändig und, so Böddinghaus, von der Validität und Genauigkeit, die wir mit proALPHA erzielen, weit entfernt.“

Nicolay GmbH Content
„Eine Intelligenz, wie proALPHA APS sie bietet, ist sehr wichtig bei unserer Fertigungstiefe.“

Marc Böddinghaus, Leitung/Head of Supply Chain Management bei der Nicolay GmbH

Dank DMS liegen Informationen heute digital vor

Mit dem in proALPHA integrierten Dokumentenmanagement verknüpft Nicolay entlang des Auftragsprozesses Belege miteinander. So hängt das System beispielsweise Lieferantenlieferscheine an den Beleg im Wareneingang oder eine Auftragsbestätigung an die entsprechende Bestellung oder – in der Fertigung – Zeichnungen an den jeweiligen Produktionsauftrag.

Darüber hinaus lassen sich diese per Drag & Drop jeweils einem Geschäftsvorfall zuordnen. Jeder Mitarbeiter kann die für ihn relevanten Dokumente und Belege schnell einsehen und bearbeiten. Eine derart elektronische Verwaltung ist wichtig für den OEMFertiger, unterliegen seine Produkte doch sowohl den strengen Richtlinien seitens EU und der US-Behörde FDA (Food & Drug Administration) als auch ISO-Normen und Zulassungsbestimmungen. „Wir müssen alle Aufzeichnungen, die die Herstellung unserer Produkte dokumentieren, aufbewahren und bei Bedarf griffbereit haben. Und das möglichst rasch“, hebt Böddinghaus hervor. „Ein schneller, bereichsübergreifender Zugriff ist Pflicht.“ Im DMS sorgt dafür eine unternehmensweite einfache Dokumentensuche, die benötigte Dokumente rasch „zum Vorschein“ bringt.

Das DMS spart Nicolay Zeit: Mussten früher oft Mitarbeiter ins Archiv gehen, um dort zum Teil stundenlang Dokumente zu suchen, geht dies heute in Sekundenschnelle. Und: Der OEM-Hersteller produziert heute deutlich weniger Papierbelege. Das Ziel lautet daher: papierlos zu arbeiten und den Mitarbeitern die Informationen beispielsweise per Tablet an die Hand zu geben.

Optimale Materialversorgung und Chargenverwaltung

Eine reibungslose Materialwirtschaft ist auch bei Nicolay die Basis einer funktionierenden Unternehmenslogistik. Der Familienbetrieb bildet mit proALPHA daher auch den gesamten Material- und Wertefluss im Unternehmen ab und versorgt dadurch alle Bereiche optimal mit Material. Alle Lagerbestände werden nach Chargen geordnet geführt und nach dem Fifo-Prinzip (First in, first out) verbaut oder kommissioniert. Zudem lassen sich die Warenbewegungen exakt protokollieren, vom oder bis zum Lagerplatz.

Ein ganz großes Thema bei Nicolay ist die Rückverfolgbarkeit. „Wir sind chargenpflichtig. Bis auf einige wenige indirekte Materialien müssen wir alle Komponenten und Baugruppen eines Produkts identifizieren und der jeweiligen Charge oder Lieferung zuordnen können“, so Böddinghaus. „Über die integrierte Chargen- und Seriennummernverwaltung in proALPHA ist die Rückverfolgung allerdings ein Kinderspiel. Will etwa die FDA wissen, woher eine Komponente oder Teile einer Baugruppe stammen, haben wir innerhalb von nur ein bis zwei Stunden alle Fakten auf dem Tisch.“ Früher konnte sich dieser Vorgang bis zu zwei Tage hinziehen, beispielsweise dann, wenn die Produkte bereits vor Jahren gefertigt oder an Kunden geliefert wurden. Böddinghaus weiter: „Mit proALPHA könnte selbst ich die Rückverfolgung übernehmen, obwohl ich mit dem Vorgang und dem Fertigungsauftrag überhaupt nichts zu tun hatte.“

Perfekte Durchgängigkeit und Transparenz

Die Entscheidung für proALPHA zahlt sich aus. Der Nagolder OEM-Fertiger Nicolay profitiert von durchgängigen Abläufen. Prozessqualität, -transparenz und -sicherheit sind hoch. Die Bilanz von Marc Böddinghaus: „Mit proALPHA haben wir eine Lösung, die unser Geschäft hervorragend unterstützt – ausgerichtet auf maximale Produktivität und Transparenz entlang unserer Wertschöpfungskette.“

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

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