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Münch + Münch

Daten im Fluss – für durch und durch starke Markenauftritte

Die Firmenzentrale von Münch + Münch in Frankfurt am Main brummt. Dafür sorgen im übertragenen Sinne jährlich rund 1.500 Kundenprojekte und ganz konkret die modernen Zuschnittanlagen, auf denen hier jährlich mehr als 200.000 m2 Plattenmaterial verarbeitet werden. Präzise, effizient und sehr individuell: denn Münch + Münch plant, fertigt und realisiert hochwertige Ladeneinrichtungen für internationale Handelsmarken. Die Kunden kommen aus dem Premiumsegment und erwarten perfekte Markeninszenierungen in kurzer Zeit.

Münch + Münch erfüllt die Erwartungen. Dafür beschäftigt der vor 60 Jahren gegründete und bald in dritter Generation geführte Betrieb etwa 150 Mitarbeiter – zentral in Frankfurt, auf einer Betriebsfläche von 22.000 m2. Die Ladenbau-Experten realisieren auf Wunsch und mithilfe von proALPHA hochwertige Shopdesigns für Standardflächen innerhalb von nur zwei Wochen. Auch sonst liegt die durchschnittliche Regel-Lieferzeit bei gerade mal 4 bis 6 Wochen.

Münch+Münch Logo

Branche: Möbelbau & Ladenbau

Mitarbeiter: ca. 150

www.muenchundmuench.com

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Highlights

  • proALPHA ERP als integrierte Plattform für durchgängigen Datenfluss
  • Branchenfunktionen für Möbel- und Ladenbauer
  • ERP-Lösung mit vollintegrierten Konstruktions- und Maschinendaten

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Value Engineering und internationale Rollouts als Leistungskern

Tempo und Time-to-Market sind in der Branche zwei sehr wichtige Faktoren. Das Gros der Kunden kommt aus der DACH-Region, ist aber weltweit tätig. Neben Europa spielt für die Retail-Brands der nordamerikanische Markt eine zentrale Rolle. „Um unsere Kundennähe in Amerika zu erhöhen und auch dort kurze Lieferzeiten zu gewährleisten, haben wir 2017 im Powerhouse des Südens – in Atlanta, Georgia – ein eigenes Unternehmen gegründet. Es dient als Warehouse“, so Jörg Münch, geschäftsführender Gesellschafter bei Münch + Münch, „von dem aus wir unsere Retail-Kunden mit UL/c UL-zertifizierten Möbeln und Einrichtungen in den Vereinigten Staaten, Kanada und Lateinamerika beliefern.“ Das UL-Prüfzeichen ist ein akzeptierter Nachweis, welches dem Träger des Prüfzeichens die amerikanischen und kanadischen Sicherheitsanforderungen attestiert.

Was Münch + Münch von vielen Mitbewerbern unterscheidet? „Wir bauen und verkaufen nicht nur Ladeneinrichtungen“, betont Jörg Münch. „Wir identifizieren uns mit den Brands unserer Kunden und machen deren Markenkerne erlebbar. Das gelingt nur, weil jeder Kunde bei uns einen festen, kompetenten und entscheidungsbefugten Ansprechpartner hat. Stichwort: one face to the customer.“ Dieses Prinzip ist bei Münch + Münch gelebte Praxis. Neben der Organisationsstruktur und Größe ist auch das Leistungsspektrum der Frankfurter ein Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb. „Wir sind für unsere Kunden der zentrale Ansprechpartner in den Disziplinen Design, Value Engineering – so bezeichnen wir den Transfer von 3D-Entwürfen in wertschöpfende Konstruktionen –, Produktion, Service und im internationalen Rollout unter Beachtung aller Vorschriften“, erklärt Jörg Münch.

Münch+Münch Gebäude
„Insellösungen gehören bei uns der Vergangenheit an. Mit proALPHA haben wir einen kontinuierlichen Informations- und Datenfluss über alle Geschäftsbereiche hinweg und in zuverlässiger Qualität realisiert.“

Jörg Münch, geschäftsführender Gesellschafter, Münch + Münch

Durchgängiger Datenfluss mit proALPHA ERP

Höchste Qualität, kurze Lieferzeiten, ein schneller zuverlässiger Service und gute Preise: „Mit dieser Mischung liegen wir im internationalen Vergleich weit vorne und überzeugen nach Aussage vieler Kunden durch weltweit beste TCO-Werte (total cost of ownership)“, berichtet Jörg Münch. Dabei sind die Personal- und Lohnkosten am Standort Frankfurt alles andere als niedrig. Umso mehr kommt es auf ein exzellentes Ressourcenmanagement und effiziente Prozesse an. Um beides langfristig sicherzustellen, hat sich das Unternehmen 2016 für die Einführung von proALPHA ERP entschieden.

„Bis dahin hatten wir ein anderes ERP-System im Einsatz. Es war eine Insellösung, die trotz vieler Schnittstellen nur unsere Kundenbeziehungen, aber nicht unsere Produktion abbildete“, so Jörg Münch. Mit proALPHA hat sich dies grundlegend geändert. Das bestätigt auch die Geschäftsführerin und ERP Verantwortliche Jennifer Münch: „Wir profitieren heute von einem kontinuierlichen Informations- und Datenfluss über alle Geschäftsbereiche hinweg. Denn mit proALPHA ERP sind wir in der Lage, alle Prozesse in einem einzigen System abzubilden – einschließlich der Produktionsprozesse.“

Der integrierte Datenfluss war für Münch + Münch ein zentrales Kriterium bei der ERP-Auswahl. Für die Evaluierung hatten die Frankfurter damals ein eigenes Projektteam aufgestellt, das rund ein Jahr lang alle infrage kommenden Anbieter gescannt hatte. Die Entscheidung für proALPHA fiel nicht nur wegen der technischen Stärken und hoher Datendurchgängigkeit. Auch die Unternehmensgröße sowie der angekündigte, sehr strukturierte Einführungsprozess von proALPHA förderten die Entscheidungsfindung.

„Wir wollten sicher sein, dass die Umstellung ohne größere Probleme funktioniert. Das strukturierte Vorgehen bis zum Echtstart war für uns daher ein wichtiger Punkt“, betont Jörg Münch und ergänzt: „Mir gefällt darüber hinaus, dass die Bedienoberfläche von proALPHA so nutzerfreundlich, durchdacht und strukturiert ist wie der Einführungsprozess. Das spricht für eine Philosophie, die perfekt zu unserem Unternehmen passt.“

Branchenlösung mit Potenzial

proALPHA hat bei Münch + Münch eine ERP-Komplettlösung installiert, die alle Unternehmensbereiche integriert: Vertrieb, Einkauf, Konstruktion, Materialwirtschaft, Produktion, Versand und Finanzbuchhaltung. Auch die Personalzeiterfassung läuft über proALPHA, genau wie das komplette Dokumentenmanagement und zahlreiche Analyse-Tools. Besonders wichtig sind die Betriebsdatenerfassung und die branchenspezifischen Funktionen von proALPHA. Sowohl die Zuschnittmaschinen als auch das Lager sind an proALPHA angebunden und tauschen Daten mit dem ERP aus. Dadurch ist jedes Teil im Fertigungsprozess eindeutig nachverfolgbar.

„Realisiert haben wir zudem eine für uns sehr wichtige Schnittstelle in die Konstruktion. Wir arbeiten dort mit der Branchensoftware CAD+T. Diese erstellt aus Konstruktionszeichnungen heraus die Stücklisten für Produktionsaufträge“, berichtet Jennifer Münch. Die Stücklisten werden über die Schnittstelle direkt nach proALPHA importiert. Dort werden die Daten aufbereitet und nach Abgleich mit der Materialdisposition in den Einkauf, die Fertigung und andere Abteilungen geleitet. Transparenz und Planbarkeit haben sich dadurch deutlich verbessert. „Wir haben unsere Mengen- und Wertflüsse mithilfe von proALPHA sehr genau im Blick – speziell in der Produktion“, sagt Jennifer Münch.

Luft nach oben gibt es dennoch. „proALPHA ermöglicht einiges – auch weil wir das System ein Stück weit an unsere Anforderungen angepasst haben. Von der Ideallösung sind wir aber noch etwas entfernt“, sagt Jörg Münch und ergänzt: „Unser Ziel ist es, nach und nach immer mehr Maschinen-, Werkzeug- und Fertigungsdaten zu integrieren. Wir sind davon überzeugt, mit proALPHA auch in diesem Punkt den richtigen Partner an unserer Seite zu haben.“

Auf den Mindset kommt es an!

„Allen voran“, so Jennifer Münch, „hat sich mit proALPHA ERP die Transparenz unserer Geschäftsprozesse erhöht. Daten stehen in Echtzeit an den Stellen zur Verfügung, an denen wir sie benötigen. Das ist ein riesiges Plus – sofern alle Daten die nötige Reinheit und Qualität aufweisen. Genau hier lag und liegt aus unserer Sicht eine der zentralen ERP-Herausforderungen.“ Der Grund: Fehlerhafte oder unvollständige Daten führen unweigerlich zu falschen Rückschlüssen. Um dieses Risiko zu minimieren, müssen für die Dateneingabe klare Vorgaben gemacht und deren Einhaltung laufend kontrolliert werden.

„Die Experten von proALPHA haben uns mit ihrer Kompetenz und Erfahrung auch in diesem Punkt gut unterstützt. Gemeinsam haben wir Eingabeprozesse und Prüfroutinen entwickelt, die eine hohe Datenreinheit und -qualität sicherstellen,“ sagt Jennifer Münch. Der entscheidende Faktor sind dabei die Mitarbeiter. Diese müssen ein Bewusstsein für den sorgsamen und prozessgerechten Umgang mit Daten entwickeln. „Das geht nur“, so Jörg Münch, „wenn der Einzelne die Vorteile und den Nutzen des damit verbundenen Aufwands erkennt und aus sich heraus motiviert ist.“

Dies ist bei Münch + Münch der Fall. Auch weil das Unternehmen von Beginn an sehr systematisch vorgegangen ist. „Wir haben in der Startphase ein Highlander-Prinzip umgesetzt: mit wenigen intensiv geschulten Mitarbeitern. Diese haben wir autorisiert, die Stammdatenqualität laufend zu überprüfen und unsere Eingaberoutinen und Workflows zu optimieren“, sagt Jennifer Münch. Bis heute sind diese Mitarbeiter als ERP-Botschafter aktiv, kennen sich mit proALPHA sehr gut aus und werden als ERP-Ansprechpartner geschätzt.

„Dank dieses Vorgehens sind auch unsere ehemals skeptischen Mitarbeiter inzwischen von proALPHA überzeugt – auch wenn die neu geschaffenen Workflows an der ein oder anderen Stelle einen persönlichen Mehraufwand bedeuten und immer weiter verbessert werden müssen“, ergänzt Jennifer Münch. „Denn das volle Potenzial von proALPHA können wir erst ausschöpfen, wenn alle Mengen- und Wertflüsse auf Basis korrekter Stamm- und Prozessdaten gesteuert werden.“ Dies sicherzustellen ist und bleibt eine herausfordernde Aufgabe, da die ERP-Lösung von Münch + Münch mit ihren Erfolgen wächst und stetig ausgebaut wird.

Die Zukunft? Wird mobiler und noch digitaler werden!

Auf der Wunschliste für die nahe Zukunft stehen aktuell vor allem mobile Anwendungen. Konkret in Planung sind ERP-Konzepte für die Umsetzung einer mobilen Lagerlösung sowie für die mobile Inventur und Planung.

Hinzu kommen perspektivisch weitere ambitionierte Entwicklungsziele. Digital Twins für die Produktionsoptimierung zu realisieren gehört beispielsweise dazu. „Wenn es gelingt, proALPHA mit wirklich allen Daten aus unserer komplexen Produktion zu füttern, könnten wir in puncto Transparenz und Optimierung künftig in völlig neue Dimensionen vorstoßen“, sagt Jörg Münch begeistert und weiß: Ideen sind da, die Voraussetzungen stimmen. In den kommenden Monaten werden wir die Aufgaben gemeinsam angehen und unsere Pläne konsequent umsetzen.“

Münch+Münch

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

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