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Bausch+Ströbel Gruppe

Abfüll- und Verpackungsprozesse auf höchstem Niveau

Arzneimittel helfen Leben retten und Lebensqualität zu verbessern. Die Nachfrage dafür steigt weltweit, die Pharmabranche wächst. Immer mehr flüssige und pulverförmige Arzneimittel müssen in Spritzen, Injektionsfläschchen oder Ampullen abgefüllt werden – das Spezialgebiet von Bausch+Ströbel. Das Unternehmen mit Sitz in Ilshofen (Baden-Württemberg) gehört zu den Weltmarktführern für Sondermaschinen und Anlagen im pharmazeutischen Verpackungsbereich.

Eines der Erfolgsgeheimnisse der über 50jährigen Firmengeschichte ist die hohe Kundenorientierung. Um so flexibel wie möglich auf die Wünsche der internationalen Kunden reagieren zu können, setzt Bausch+Ströbel auf proALPHA als digitales Rückgrat. Damit geht das innovative Unternehmen die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gelassen und mit voller Zuversicht an.

Ob Fläschchen, Ampullen oder Einmalspritzen: Wenn pharmazeutische oder kosmetische Produkte abgefüllt und verpackt werden müssen, dann kommt Bausch+Ströbel ins Spiel. Das baden-württembergische Unternehmen mit über 1.700 Mitarbeitern entwickelt und fertigt speziell dafür zugeschnittene Sondermaschinen und Anlagen. Neben Konstruktion und Bau der Fertigungslinien bietet Bausch+Ströbel eine große Bandbreite an Dienstleistungen an – für ein sicheres und kontinuierliches Abfüllen von Pharmazeutika und Kosmetik.

Kundenorientierung ist bei Bausch+Ströbel täglich gelebte Praxis in allen Unternehmensbereichen – dies erfordert besondere Flexibilität. Zum einen bei den Anlagen, die neben einer hohen Leistung auch ein flexibles Umrüsten ermöglichen müssen, zum anderen bei den eigenen Prozessen. Die nötige Rückendeckung holt sich der Mittelständler von proALPHA ERP. Mit dieser Komplettlösung entwickelt das Unternehmen bereits seit über 10 Jahren seine Prozesse kontinuierlich weiter.

Bausch+Ströbel Logo

Branche: Maschinen- & Anlagenbau

Standorte: Ilshofen (Zentrale) und Büchen/ Deutschland, North Branford/ USA, Wohlen/Schweiz

Produkte: Verpackungs- und Produktionssysteme für die pharmazeutische und kosmetische Industrie

Mitarbeiter: ca. 1.700

www.bausch-stroebel.com

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Highlights

  • Umfassendes Projektmanagement für alle Aufträge, von der Hochleistungsanlage bis zum Ersatzteil
  • Integration aller Kernprozesse im ERP-System als führende Instanz
  • Serien- und Chargenverwaltung sichert lückenlose Rückverfolgbarkeit für über 200.000 einzelne Produktionsaufträge
  • Callverwaltung ermöglicht effiziente Bearbeitung von mehr als 10.000 Serviceanfragen pro Jahr

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Termine und Kosten dank Projektmanagement immer im Blick

Eine Anlage von Bausch+Ströbel besteht aus Linien mit bis zu 12 verketteten Maschinen. Diese übernehmen das Reinigen oder Sterilisieren der Behälter, das Abfüllen, Außenreinigen, Verschließen, Prüfen, Montieren und schließlich das Etikettieren. Bausch+Ströbel übernimmt für alle Anlagen das gesamte Engineering, 80 Prozent der verbauten Teile stammen aus eigener Entwicklung. Zwischen 12 bis 24 Monate dauert es im Schnitt, bis eine Anlage bei Bausch+Ströbel gefertigt und abgenommen ist. „Um diese umfangreichen Anlagen mit einer hohen Fertigungstiefe zu produzieren, benötigt man ein breites ERP-System, das insbesondere Einkauf, Fertigung und Montage durchgängig abbilden kann“, unterstreicht Volker Deschner, Leiter der Abteilung Planung, Prozesse und Ressourcen.

Über 200.000 Produktionsaufträge wickelt das Unternehmen jährlich mit proALPHA ab. Hinzu kommen die Aufträge zur Fertigung von Ersatzteilen sowie die Eilaufträge, wenn sich in der Montage eine letzte Optimierung ergibt und die Konstruktion noch mal angepasst wird. Dann muss das neue Teil in nur einem Tag eingeplant und gefertigt sein. Für jede Maschine und jedes Ersatzteil koordiniert Bausch+Ströbel sämtliche Teilaufgaben mit dem Projektmanagement in proALPHA ERP. Neben der Produktion gehören dazu auch Konstruktion, Einkauf, Elektroprogrammierung, Dokumentation und Montage. „Die Wertschöpfung besteht aus einer Vielzahl an Einzelleistungen. Alle müssen nicht nur geplant, sondern auch an das Projektmanagement rückgemeldet werden. Nur so sind Kapazitätsplanung, das Projekt- und Kostencontrolling sinnvoll möglich“, erklärt Deschner.

„proALPHA ERP unterstützt unser profitables Wachstum und hilft, Prozesse stringent zu machen.“

Bernhard Frisch, kaufmännischer Geschäftsführer der Bausch+Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen GmbH + Co. KG

Das ERP-System als Single Source of Truth

Alle im System gesammelten Werteflüsse aus Projektmanagement und Produktion laufen in einem Projektcontrolling zusammen, das Bausch+Ströbel immer weiter verfeinert. „So gelingt es immer früher und besser zu sehen, wie erfolgreich ein Projekt ist“, sagt Deschner. Den Kostendruck aus dem internationalen Wettbewerb spürt auch ein Qualitätsfertiger wie Bausch+Ströbel. Daher wird die in proALPHA integrierte Kostenrechnung immer wichtiger. „Denn sparen muss man an der richtigen Stelle“, betont Deschner. Deshalb hat sich das Controlling auch eine weitere Vertiefung der Kostenträgerrechnung vorgenommen. „Das ERP-System ist unsere Single Source of Truth. Wir haben damit eine abteilungsübergreifende, gemeinsame Zahlenbasis“, unterstreicht Bernhard Frisch, kaufmännischer Geschäftsführer bei Bausch+Ströbel. proALPHA erlaubt ihm und seinen Mitarbeitern, das gesamte Rechnungswesen aus verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten. Das ERP-System liefert für all die Auswertungen die Zahlenbasis, vom Projektreporting über Monatsberichte bis zur korrekten Umlage der Gemeinkosten.

Für erstklassigen Service bestens aufgestellt

Als Hersteller kundenindividueller Sondermaschinen begleitet Bausch+Ströbel den Einsatz der erstellten Produktionsanlagen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Dass der Service auch noch nach 20 oder 25 Jahren Anfragen für Ersatzteile bekommt, ist keine Seltenheit. Entsprechend wichtig ist eine erstklassige Dienstleistung. 25 bis 30 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen mit dem Verkauf von Ersatzteilen aus dem Katalog, dem Umbauservice für Bestandsanlagen sowie dem Kundendienst. „proALPHA Service hilft uns, unsere große Service-Abteilung zu organisieren“, sagt Deschner. Über 10.000 Serviceaufträge wickelt Bausch+Ströbel damit jährlich ab. „Mit der Callverwaltung behalten wir im Zusammenspiel von Angeboten, Aufträgen und Serviceeinsätzen den Überblick.“ Ein zentraler Baustein ist das integrierte Dokumenten Management System (DMS). Hier sind alle Unterlagen zu einem Auftrag hinterlegt. Müssen Ersatzteile nachproduziert oder Software programmiert werden, wird ein weiteres Projekt im proALPHA Projektmanagement angelegt, terminiert und die Kapazitäten werden geplant.

Compliance und Rückverfolgbarkeit sichergestellt

Sensible Branchen wie Pharma, Lebensmittel oder Kosmetik fordern auch von ihren Maschinenlieferanten lückenlose Rückverfolgbarkeit. Bausch+Ströbel gewährleistet diese mit Hilfe der Serien- und Chargennummernverwaltung in proALPHA. „Teileeindeutigkeit ist bei uns das A und O. Wir müssen zuverlässig nachweisen können, was wir mit welchen Chargen produziert haben. Jede kleinste Änderung eines Bauteils muss dokumentiert und nachvollziehbar sein“, erklärt Volker Deschner. Neben der ISO 9001 muss der Sondermaschinenbauer auch die Good Manufacturing Practice (GMP) erfüllen. Dieses Regelwerk beschreibt Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Produktion von pharmazeutischen Wirkstoffen, Arzneimitteln sowie Kosmetika. Zusätzlich stellen Kunden weitere, strenge Anforderungen an den Anlagenbauer, die es in regelmäßigen Kundenaudits nachzuweisen gilt – bis hin zum Qualifizierungsnachweis eines Schweißers. So muss für jeden Arbeitsgang erfasst werden, welche Mitarbeiter jeweils daran beteiligt waren.

Um Prozesse zu hinterfragen und sie weiterzuentwickeln, bietet proALPHA ein solides Grundgerüst: Für ein normenkonformes Arbeiten und eine entsprechende Nachverfolgung dürfen Arbeitsgänge nicht am System vorbeilaufen. „proALPHA hilft uns, unsere Abläufe sauber abzubilden. Es lässt uns geradlinig arbeiten. Damit erreichen wir eine hohe Transparenz, wir sind schneller und vermeiden Fehler“, konstatiert Deschner.

Flexibel aufgestellt für die Zukunft

Volker Deschner und Bernhard Frisch blicken optimistisch in die Zukunft. „Was uns sehr wichtig ist: Bei proALPHA können wir auch die weitere Anwendungsentwicklung mitbeeinflussen“, unterstreicht Deschner. Bernhard Frisch ergänzt: „Dank proALPHA können wir uns flexibel auf Veränderungen einstellen. Das System ist absolut mittelstandstauglich: Es erlaubt uns, auch Speziallösungen anzudocken.“ Mit Blick auf die Anforderungen seiner weltweiten Kunden wollen sie die Prozessintegration und Automatisierung noch weiter vorantreiben. Auch eine stärkere Internationalisierung des proALPHA Einsatzes hat der Geschäftsführer auf der Agenda. Ein Blick auf die bisherige Zusammenarbeit bestärkt ihn, dass dies gelingen wird: „Als wir proALPHA einführten, wollten wir unsere Prozesse integrieren, klare Workflows und Verantwortlichkeiten etablieren und die Sicherheit einer verlässlichen Zahlenbasis, um auf dieser Grundlage das Unternehmen zu steuern. Das ist uns gut gelungen, denn seit der Einführung vor rund 10 Jahren haben wir unseren Umsatz in etwa verdoppelt.“

Anwenderbericht Bausch+Stöbel Gebäude

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

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