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Haumberger Fertigungstechnik GmbH

Prototypen und Sondermaschinen rentabel produziert

Sondermaschinen und Automatisierungslösungen machen rund die Hälfte des Umsatzes der Haumberger Fertigungstechnik GmbH aus. Das österreichische Unternehmen entwickelt und fertigt 20 bis 30 derartiger Spezialanlagen pro Jahr, inklusive Steuerungs- und Antriebstechnik sowie Montage vor Ort. Abnehmer sind produzierende Unternehmen aus verschiedensten Branchen wie Automobil-, Elektronik-, Lebensmittel- oder auch Kunststoffindustrie. Die zweite Umsatzhälfte generiert der Maschinenbauer als klassischer Lohnfertiger von hochpräzisen Komponenten und Baugruppen etwa für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Hier liegen die Losgrößen zwischen einem und maximal 100 Stück. Die Kunden stammen meist aus Österreich. Da das Produktionsumfeld immer stärker von der Digitalisierung beeinflusst wird, steigen Bedeutung und Auswirkung zuverlässiger und moderner Software. Die Haumberger Fertigungstechnik geht diese Herausforderung beruhigt an. Denn seit 2008 steuert das Unternehmen seine wichtigsten Abläufe und Prozesse mithilfe von proALPHA. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer intelligenten und optimal abgestimmten Produktion.

APS: jährlich rund 6.000 Produktionsaufträge auf 14 Maschinen feingeplant

Aktuell fertigt der Maschinenbauer rund 14.000 Teile aus über 1.100 parallel eingelasteten Fertigungsaufträgen, und das Unternehmen ist auf dem besten Weg, diese Zahl weiter zu steigern. Durch die Einzelteil- und Kleinserienfertigung sind die Ausprägungen der Teile sehr unterschiedlich, was die Planungskomplexität erhöht. Um die zahlreichen individuellen Kundenwünsche berücksichtigen und dabei selbst Einzelstücke rentabel produzieren zu können, setzt Haumberger Fertigungstechnik auf proALPHA Produktion. Dabei spielt das Feinplanungstool Advanced Planning & Scheduling – kurz APS – eine wichtige Rolle. Das Tool steuert den Einsatz von 14 Maschinen und über 30 rückmeldenden Mitarbeitern – immer unter Berücksichtigung der Wunschtermine der Kunden.
Eine Leitrechnersoftware, die über eine Schnittstelle an proALPHA angebunden ist, empfängt die vom APS geplanten Produktionsaufträge. Die Maschine arbeitet diese ab und meldet Laufzeiten automatisch an proALPHA zurück. Die Zeiten der Mitarbeiter werden ebenso laufend zurückgemeldet. So werden Produktionsdaten in Echtzeit an das Planungstool übergeben, um sie für eine optimale Ressourcenplanung zu nutzen. Darüber hinaus kann der Maschinenbauer damit sowohl Puffer in der Materialbereitstellung als auch Überkapazitäten im Materialbestand oder Übergangszeiten in der Materialbereitstellung minimieren. Teile, die längere Maschinenzeiten erfordern, plant das APS für den Nachtlauf ein, mit einem Minimum an Personal. „Unsere Auftragsbücher sind voll und die Auslastung ist entsprechend hoch. Ohne APS könnten wir unsere Fertigung weder effizient planen noch den Einsatz unserer Ressourcen optimieren“, sagt Wolfgang Haumberger, Gründer und Geschäftsführer der Haumberger Fertigungstechnik GmbH.

Logo: Haumberger

Branche: Maschinen- & Anlagenbau, Metallverarbeitung

Standorte: Judenau, Österreich

Produkte: Sondermaschinen, Dienstleistungen wie Entwicklung, Engineering und Service, Maschinenteile

Umsatz: ca. 4 Mio. Euro (2017)

Mitarbeiter: ca. 40

www.haumberger.at

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Highlights

  • proALPHA Produktion inklusive des Feinplanungstools Advanced
    Planning & Scheduling (APS) plant die Fertigung von A bis Z
  • proALPHA Business Intelligence liefert Mitarbeitern vollständige und aktuelle Daten für schnelle und richtige Entscheidungen
  • proALPHA Service erlaubt eine durchgängige Rückverfolgung von Chargen- und Seriennummern


Mit dem proALPHA Analyzer frühzeitig erkennen, wie sich Bereiche entwickeln

Spezifische Fragestellungen sind bei der Haumberger Fertigungstechnik ein Fall für den proALPHA Analyzer. Mit ihm behält das Controlling komplexe Themen im Blick und erkennt versteckte Zusammenhänge. Für den Produktionsbereich werden beispielsweise Ausschuss- und Produktionskosten ins Verhältnis gesetzt. Auch Soll-/Ist-Auswertungen von Aktivitäten oder Rüstanteilen gehören zum „Portfolio“. Darüber hinaus weiß das Controlling genau, wie viel Zeit Mitarbeiter für die Aufträge benötigen, was wichtige Aufschlüsse für die Nach- bzw. Neukalkulation von Folgeaufträgen bringt.

Der Analyzer liefert aber nicht nur Kennzahlen über die Produktion, sondern beispielsweise auch Deckungsbeiträge aufgesplittet nach Kostenträgern und Kunden. Die Kennzahlen erhebt der Maschinenbauer monatlich. Darüber hinaus wird der Analyzer auch gern für Ad-hoc-Auswertungen eingesetzt, um anstehende Entscheidungen mit fundierten Zahlen zu unterlegen. Die Daten zieht sich der Analyzer direkt aus proALPHA. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen hält die ERP-Lösung standardmäßig bereit, andere wie Rüst-, Lauf- oder Arbeitszeiten melden entweder die Maschinen automatisch oder Werker übermitteln diese.

„Der Analyzer liefert uns ein aussagekräftiges Reporting, um richtige Entscheidungen treffen zu können. Darüber hinaus erkennen wir sehr früh, wie sich Bereiche entwickeln“, so Mag. (FH) Manuela Müllner, Leiterin des Finanz- und Rechnungswesens bei der Haumberger Fertigungstechnik GmbH. Auch der Einkauf nutzt den Analyzer und behält anhand von Rücklieferungen beispielsweise Lieferantenbewertungen im Auge. Auf dem Prüfstand stehen dabei deren Zuverlässigkeit, Anteil am Gesamtumsatz oder auch die Anzahl von Reklamationen.

„Durch den Analyzer sind wir sehr flexibel,
aber auch sehr präzise in unseren Analysen.“

Mag. (FH) Manuela Müllner, Leitung Finanz- und Rechnungswesen, Haumberger Fertigungstechnik GmbH

Automatisierte und präzise Chargenrückverfolgung

Fehlerhafte Bauteile sind Sand im Getriebe jeder Produktion. Daher muss bei der Haumberger Fertigungstechnik die Chargenrückverfolgung bis auf die Einzelteil- bzw. Rohmaterialebene gewährleistet sein. „Vor allem für Kunden aus dem Automobil- und Luftfahrtbereich kaufen wir meist nur chargengeführte Teile und Rohmaterialien ein“, sagt Manuela Müllner. Diese bucht der Maschinenbauer direkt auf die Produktionsaufträge und listet sie automatisiert in den Lieferscheinen auf, die er an seine Kunden versendet. So hat er diesen gegenüber den Nachweis erbracht, dass er nur chargengeführte Materialien einsetzt. Auf Wunsch gehen auch Prüfzeugnisse an die Kunden. Darüber hinaus unterstützt proALPHA den Service bei der Bearbeitung von Rücksendungen jeder Art, einschließlich Garantie- und Kulanzfälle. Für chargengeführte Produkte stellt die ERP-Lösung die vollständige Rückverfolgung der Chargenherkunft und -verwendung sicher – ebenso für Artikel mit Seriennummer. „Durch die Chargenrückverfolgung haben wir weniger Rückfragen als früher“, konstatiert Manuela Müllner. „Unsere Kunden sind sehr zufrieden damit, dass sie alle nötigen Informationen zur Herkunft und zur Qualität an die Hand bekommen.“

Grundstein proALPHA

proALPHA ist ein wesentlicher Baustein in der vernetzten Infrastruktur bei der Haumberger Fertigungstechnik. Mit proALPHA hat der Maschinenbauer nicht nur ein skalierbares ERP-System, welches das Unternehmenswachstum unterstützt und die Prozessautomatisierung vorantreibt. Es legt auch den Grundstein für eine voll automatisierte Produktion und dient zugleich als Kernsystem in Richtung „Fabrik der Zukunft“ bzw. Industrie 4.0, für deren Umsetzung die Haumberger Fertigungstechnik GmbH in der Branche bereits als ein Vorzeigeunternehmen gilt.

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

proALPHA Facts & Figures

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