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Günther Spelsberg GmbH + Co. KG

Integration Workbench (INWB) schafft spürbare Verbesserungen

Das mittelständische Unternehmen Spelsberg, seit Jahren Nutzer der ERP- Komplettlösung von proALPHA, ist ein marktführendes Familienunternehmen der Kunststoffindustrie und auf den Gebieten der Elektroinstallations- und Gehäusetechnik tätig. Es produziert täglich rund 150.000 Kunststoffgehäuse für das Elektrohandwerk und die Industrie. Spelsberg hat mithilfe der zentralen Kommunikationsplattform „Integration Workbench“ (INWB) von proALPHA den kompletten elektronischen Datenaustausch vereinheitlicht. Dieser Nutzen ist zwar weitestgehend „unsichtbar“, aber für alle deutlich spürbar: Anwender, Kunden, Lieferanten und externe Partner.

Elektrofachgroßhandlungen und Industrieunternehmen v.a. im Maschinenbau – diese beiden Kundengruppen stellen jeweils eigene Anforderungen an den Vertrieb bei Spelsberg. Im Elektrofachgroßhandel beliefert das Unternehmen kleinere, mittelständische Handelsunternehmen genauso wie die großen Player. In der Regel umfassen hier die Aufträge eine große Stückzahl desselben Produkts. Dagegen geht es bei den Industriekunden überwiegend aus der Maschinenbaubranche um individuell entwickelte, genau an die Maschinen angepasste Gehäuse, die in Einzelprojekten ausgearbeitet werden – dementsprechend unterscheiden sich die einzelnen Aufträge und Belege.

Logo: Spelsberg

Branche: Kunststoffindustrie

Standorte: Schalksmühle, Buttstädt, Tochtergesellschaften in England, Tschechien, Spanien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen

Produkte: Kunststoffgehäuse und -kästen für Elektrotechnik und Industrie

Umsatz: 70 Mio. Euro (2017)

Mitarbeiter: 450

www.spelsberg.de

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Highlights

  • Vereinheitlichung des kompletten elektronischen Datenaustauschs mithilfe der zentralen Kommunikationsplattform Integration Workbench (INWB) von proALPHA
  • Sichere, schnelle und reibungslose Geschäftsprozesse für alle internen Anwender, Kunden und Partner
  • Übers Web zugängliche externe Informationsplattform ELGATE für Kunden läuft reibungslos
  • Anbindung und Integration der QS-Software Babtec
  • Deutlich mehr Ressourcen für die Weiterentwicklung der unternehmenseigenen IT
ERP-Anwenderbericht: Spelsberg

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Wartungsaufwand war zu hoch

Die IT-Landschaft bei Spelsberg war vor der Einführung der proALPHA Integration Workbench (INWB) sehr heterogen und wartungsintensiv. Dazu Cynthia Schmeißer, ERP-Verantwortliche bei Spelsberg: „Viele Schnittstellen, zahlreiche unterschiedliche Technologien und Lösungen verursachten einen hohen Wartungsaufwand.“

Das bedeutete: Jede einzelne neue Anforderung erforderte zusätzliche Schnittstellen oder Anpassungen der vorhandenen und generierte damit neuen Implementierungsaufwand. Hinzu kommt, dass die Ansprüche an Schnelligkeit und Zuverlässigkeit auch bei Spelsberg ständig steigen. Cynthia Schmeißer konkretisiert: „Unsere Kunden erwarten, dass wir schnell, pünktlich und zuverlässig liefern, das müssen unsere IT-Systemlandschaften abbilden und sichern.“ Es ging also darum, den elektronischen Informationsfluss im Unternehmen zu vereinheitlichen, zu beschleunigen und zuverlässiger zu machen. Ziel war, externe und interne Systeme problemlos integrieren zu können.

Darum fiel die Entscheidung auf die INWB als Middleware und Kommunikationsplattform. Sie einzuführen lag auch insofern nahe, als Spelsberg in Sachen ERP schon lange auf proALPHA setzt und die gute Zusammenarbeit mit dem ERP-Spezialisten sehr schätzt. Zudem überzeugte die INWB mit ihrer zentralen Stärke: Die Plattform für serviceorientierte Architektur macht heterogene Systemstrukturen auch für mittelständische Unternehmen beherrschbar.

Das Kernstück der INWB ist eine leistungsstarke Middleware in Form eines Enterprise Service Bus (ESB) – eine robuste Kommunikationsinfrastruktur, die verschiedene Schnittstellentechnologien vereint und eine robuste und sichere Datenübertragung gewährleistet. Nachrichten können auf unterschiedlichen Wegen (http, ftp; pop3, JMS, Datei) auf den Bus gelangen. Hier können die Nachrichten noch transformiert und an das Format des Zielsystems angepasst werden. 

„Der größte Vorteil der INWB von proALPHA liegt darin, dass sie eigentlich gar nicht bemerkt wird.“ 

Cynthia Schmeißer, ERP-Verantwortliche bei Günther Spelsberg GmbH & Co. KG

Vollautomatischer Belegaustausch mit Standort in den Niederlanden

Seit April 2013 erfolgt der elektronische Belegaustausch zwischen den beiden Spelsberg-Standorten vollautomatisch. Das nächste Highlight folgte im April 2014: Die INWB löste nach und nach die alten EDISchnittstellen zwischen den internen und externen Systemen ab. Da Spelsberg keinen eigenen Konverter mehr haben wollte, übernimmt das nun ein EDIDienstleister, der die INWB-Nachrichten in das entsprechende EDI-Format umwandelt. “Dies hat unseren Aufwand seither immens verringert, da das individuelle Programmieren der Schnittstellen immer viel Zeit in Anspruch genommen hat”, so Cynthia Schmeißer.

Mit der INWB ist bei Spelsberg jetzt eine standardisierte Integration sämtlicher externen und internen Systeme möglich. Auf diese Weise lassen sich viel mehr Nachrichten gleichzeitig austauschen. Dies beschleunigt sämtliche Prozesse enorm und ist der hohen Leistungsfähigkeit und Schnelligkeit des Enterprise Service Bus (ESB) der INWB zu verdanken. Der ESB nimmt Nachrichten mit verschiedenen Diensten auf, steuert den Datenfluss und garantiert die sichere Nachrichtenzustellung – und zwar beim Austausch von Stammdaten, Belegen und anderen Informationen mit der angeschlossenen ERP-Komplettlösung von proALPHA und Systemen weiterer Hersteller. Dies geht reibungslos, zuverlässig und sicher vonstatten. Wartung und Fehlerbehebung sind weniger aufwendig und seltener, dies gilt auch für das Monitoring. Die Daten aus den jeweils angebundenen Systemen werden über die INWB quasi in Echtzeit zur Verfügung gestellt.

Kunden können Lagerbestände jederzeit einsehen

Seit der Einführung der INWB kann Spelsberg seinen Kunden aus dem Elektrogroßhandel den Zugriff auf die Online-Informationsplattform ELGATE anbieten. Die Kunden rufen die Internet-Plattform über ihren Browser auf und können dann mit Hilfe ihrer Zugangsdaten Lagerbestände von Standardartikeln einsehen. Für die Mitarbeiter und Kunden ist die INWB unsichtbar. Ihre Vorteile sind jedoch deutlich spürbar. Denn der Zugriff ist sicher, einfach, schnell und zuverlässig.

Aufgrund dieses Erfolgs ist angedacht, den Kunden künftig weitere Funktionen auf der Plattform anzubieten. Darüber hinaus erfordert die Anbindung der Qualitätssicherungssoftware Babtec bei Spelsberg jetzt keine eigens programmierten Schnittstellen mehr. Der Stammdatenaustausch greift auf die Standardreplikationsfunktionen der INWB zurück. Im nächsten Schritt soll auch die Maschinendatenerfassung in der Produktion mit der neuen Datendrehscheibe kommunizieren – ihrerseits ein internes „Fremdsystem“.

Kommunikationsplattform ist ein Selbstläufer

Die insgesamt 160 Anwender der ERP-Komplettlösung arbeiten wie gewohnt mit proALPHA weiter – ohne die neue Middleware zu sehen, aber schneller, sicherer und zuverlässiger als zuvor. Dank INWB hat die komplette elektronische Kommunikation bei Spelsberg jetzt eine gemeinsame technische Basis und eine zentrale Drehscheibe für den Datenaustausch, die Verwaltung der Schnittstellen sowie die Verarbeitung aller Daten.

Sobald eine Software über die INWB angebunden ist, läuft ihre Verwaltung wie von selbst mit minimalem Wartungsaufwand. „Der größte Vorteil der INWB von proALPHA liegt darin, dass sie eigentlich gar nicht bemerkt wird“, fasst Cynthia Schmeißer zusammen. Die IT-Abteilung kann ihrer eigentlichen Aufgabe – der Weiterentwicklung der gesamten Unternehmens-IT – besser nachkommen. Aus Sicht von Spelsberg ist die INWB „ein unsichtbarer Beitrag zu spürbarem Erfolg“.

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

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