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Georg Fischer Fittings

IT-Prozesse aus einem Guss

Georg Fischer Fittings ist der führende europäische Hersteller von Rohrverbindungsteilen (Fittings) und Klemmverbindern aus Temperguss. Als Teil des Schweizer Georg-Fischer-Konzerns produziert der österreichische Serienfertiger pro Jahr rund 12.200 Tonnen dieser Verbindungsteile. Anwendungsfelder finden sich in der Haustechnik, im Maschinenbau, im Versorgungsbereich, in der Industrie – oder in der Sprinkleranlage der Allianz Arena in München. Der Exportanteil liegt bei 90 Prozent. Ein dichtes Vertriebsnetz sichert in West-Europa einen Marktanteil von rund 30 Prozent. Die Ausrichtung ist klar formuliert: Im Jahr 2020 will Georg Fischer Fittings einsatzfertige Gusskomponenten global anbieten – in höchster Qualität und mit einem hohen Servicegrad. Genauso zielstrebig geht das Fertigungsunternehmen in Sachen IT vor: Obwohl der Konzern ansonsten SAP-getrieben ist, bildet bei Georg Fischer Fittings proALPHA das Herzstück der IT-Landschaft. Seit dem Jahr 2000 steuert der Serienfertiger Prozesse und Ressourcen mit der ERP-Komplettlösung. Und das sehr erfolgreich, daher steht schon bald ein Upgrade auf die neueste Version 7.1 an. Wichtig war und ist Georg Fischer Fittings dabei, dass sich proALPHA trotz hohem Standardisierungsgrad auch hervorragend an die Unternehmensspezifika anpassen lässt.

Die Fertigungstiefe bei Georg Fischer Fittings ist hoch: Im Drei-Schicht-Betrieb gießen Mitarbeiter Verbindungsstücke in einer Größenordnung zwischen 1/8 und 4 Zoll, bevor sie diese verzinken, weiterbearbeiten und montieren. Der Ausstoß liegt bei rund 52 Millionen Stück pro Jahr. Dabei sorgt eine reibungslose Materialwirtschaft für eine funktionierende Unternehmenslogistik, die über 4.000 Lagerartikel verwaltet. Eine an die spezifischen Belange angepasste EDI-Anbindung ermöglicht die effiziente Bearbeitung von mehreren Tausend Aufträgen jährlich.

Logo: Georg Fischer Fittings

Branche: Metallverarbeitung

Standorte: Hauptsitz: Traisen (AT)

Produkte: Gewindefittings und Klemmverbinder

Umsatz: 54,4 Mio. Euro (2015)

Mitarbeiter: 460

www.fittings.at

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Highlights

  • Hoher Automatisierungsgrad steigert die Effizienz
  • Hohe Standardisierung dank proALPHA – bei gleichzeitiger Flexibilität
    für individuelle Anpassungen
  • Funktionierende Unternehmenslogistik sorgt für 6.000 Stunden
    Zeitersparnis pro Jahr
  • Auftragserfassung per EDIFACT spart 90 Prozent Zeit und fördert
    Kundenbindung
  • Jährliche Packmittelmenge lässt sich in nur 10 Minuten berechnen
Georg Fischer Fitting: Teile

Automatisierte Logistikprozesse sparen 6.000 Arbeitsstunden pro Jahr

Automatisierte Prozesse sind wichtig für Georg Fischer Fittings, besonders in Produktion und Logistik. Dort läuft mittlerweile jede Warenbewegung effizient ab: Befördert ein Mitarbeiter beispielsweise produzierte Teile aus der Gießerei, wiegt er sie sogleich mittels einer Staplerwaage. Das Gewicht meldet er über ein ebenfalls am Stapler befindliches Terminal direkt an proALPHA. Über dieses weist ihm die ERP-Komplettlösung umgehend einen passenden Platz im chaotischen Lager zu. Benötigt anschließend die Verzinkerei diese Teile, geht der zuständige Lagermitarbeiter an ein proALPHA Terminal, schaut, wo sie der Kollege untergebracht hat und kann sie gezielt ansteuern. Das spart Wege und vor allem Zeit. Insgesamt 6.000 Arbeitsstunden pro Jahr hat Steiner errechnet.

Nachdem der Lagermitarbeiter die Ware kommissioniert hat, prüft er – wiederum an dem proALPHA Terminal und anhand eines Barcodes –, ob es die richtige ist. Nur wenn dem so ist, erfährt er, an welche Maschine er die Teile bringen muss. Die Teile werden dann umgehend als entnommen verbucht. So zeigt sich jederzeit ein durchgängiger, synchroner Mengenund Wertefluss – über alle Geschäftsbereiche hinweg und komplett kostentransparent. Überdies stimmen die Bestände, und die Fehlerquote ist erkennbar gesunken.

In der Zeit vor proALPHA war der Prozess aufwändiger und fehleranfälliger. So mussten die Mitarbeiter nach jedem Arbeitsschritt einen Begleitzettel ausfüllen. Also: Nach dem Wiegen das Gewicht eintragen, nach dem Einlagern im Rohmateriallager den Lagerplatz notieren und so weiter. Zudem wurden Bestände und Warenbewegungen nicht automatisch im damaligen IT-System aktualisiert, wodurch sie entsprechend ungenau dokumentiert waren.

„Wir erfassen 60 Prozent unserer Tagesaufträge in nur fünf Minuten. Was bis 9.30 Uhr bestellt wird, geht noch am gleichen Tag raus.“

Christian Steiner, Leiter IT und Leiter Lean Management, Georg Fischer Fittings GmbH

Auftragserfassung per EDIFACT spart 90 Prozent Zeit

Georg Fischer Fittings liefert seine Produkte vielfach an Großhändler, die die Ware oftmals kurzfristig benötigen. Deshalb ist es wichtig für das Fertigungsunternehmen, die Bearbeitung der jährlich über 29.000 Aufträge samt deren rund 350.000 Positionen so weit wie möglich zu automatisieren. „Über die Hälfte davon kommen bereits per EDIFACT rein“, sagt Steiner. Tendenz steigend. Der Vorteil dieser Übermittlung liegt einerseits in der Kundenbindung. Andererseits lassen sich die Bestellungen in proALPHA als Aufträge übernehmen sowie Belegköpfe und -positionen automatisch anlegen. Fehlt in der EDI-Nachricht beispielsweise die Lieferadresse, holt sich proALPHA diese einfach aus dem Stammdatensatz. Auch in puncto Sicherheit ist die Auftragserfassung per EDIFACT der per Telefon, Fax oder E-Mail überlegen. Denn jede Bestellung wird verlässlich, ohne manuelle Eingabefehler, erfasst.

Die voll automatisierte Auftragserfassung per EDIFACT erspart den Mitarbeitern langwierige Routinetätigkeiten und somit rund 90 Prozent Zeit. „Im Prinzip müssen unsere Mitarbeiter die Aufträge nur noch kurz kontrollieren und dann weiterleiten“, sagt Steiner. In fünf Minuten seien so alle morgens eingehenden Aufträge an das Lager übermittelt, wo sie kommissioniert werden. So kann der Serienfertiger auch mühelos seine Zusage einhalten, Bestellungen, die bis 9.30 Uhr eintreffen, noch am selben Tag oder bei größeren Lieferungen am Folgetag zu versenden. Darüber hinaus bekommen die Mitarbeiter die Aufträge von proALPHA zielgerichtet zugeteilt, denn jeder Mitarbeiter erhält nur die Aufträge, die in seinem zuständigen Gebiet liegen oder zum von ihm betreuten Kundenkreis zählen.

Packmittel berechnen – früher in zwei Tagen, heute in nur 10 Minuten

Eine weitere Arbeitserleichterung und Zeitersparnis erfährt Georg Fischer Fittings auch bei der Berechnung von Verpackungen und Verpackungsmaterialien. Diese sind in proALPHA als Packmittel hinterlegt und in Form von sogenannten Sachmerkmalleisten den Artikeln zugeordnet. So ist jederzeit ersichtlich, welche Teile wie verpackt werden und wie viel Packmittel jeweils erforderlich ist. Das beschleunigt das Kommissionieren. Darüber hinaus berechnet proALPHA beispielsweise automatisch die Menge, die der Serienfertiger für alle Aufträge eines Tages benötigt. Oder: Wie viele Produkte der Serienfertiger im Monat innerhalb der EU verkauft hat, damit er seiner Meldepflicht über die dort stattgefundenen Warenbewegungen nachkommen kann.

Ein weiteres Plus: Muss IT-Leiter Steiner am Jahresende Rechenschaft ablegen, wie viel Verpackungsmaterial beispielsweise für Lieferungen nach Deutschland oder in die Schweiz anfiel, hat er die Zahl ebenfalls auf Knopfdruck parat. Hintergrund: Der Lieferant ist verpflichtet, für dessen Entsorgung aufzukommen. „Früher hat mich das Berechnen der Menge bis zu zwei volle Tage gekostet, heute erledige ich das aufgrund der in proALPHA hinterlegten Daten in nur 10 Minuten“, so Steiner.

Georg Fischer Fittings ist sehr zufrieden mit proALPHA, so zufrieden, dass der Serienfertiger österreichischer Pilotkunde für die neue Version 7.1 ist. Davon verspricht sich Steiner noch mehr Automation, beispielsweise um Verwaltungsschritte zu reduzieren oder die Lagerlogistik weiter zu mobilisieren.

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

proALPHA Facts & Figures

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