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Franke Industrie AG

Heiße Teile kühl gesteuert mit proALPHA

Wenn es heiß wird, kommen die Spezialisten der Franke Industrie AG ins Spiel. Im Auftrag von Kunden fertigt das Schweizer Unternehmen seit rund 60 Jahren hitzeresistente Teile wie Brennkammern, Düsen, Flammrohre oder Leitschaufeln. Diese so genannten Heißgasteile  müssen Temperaturen bis zu 1.200 Grad widerstehen und kommen in der Gasturbinenindustrie sowie in der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz. Standardprodukte sind die „heißen“ Teile also nicht. Das spiegelt sich auch in zwei Kennzahlen wider: Die Losgrößen liegen zwischen 1 und maximal 300. Die Durchlaufzeit der Produkte – vom Angebot bis zur Auslieferung – beträgt im Durchschnitt neun Monate. Die Hauptabsatzmärkte liegen in Europa und den USA. Der Exportanteil beträgt nahezu 100 Prozent.


Franke Industrie konkurriert mit zahlreichen mittelständischen Zulieferern um die weltweit nur ca. 100 Kunden im Markt, darunter beispielsweise Siemens, GE oder MAN. Um dafür gewappnet zu sein, steuert der Auftragsfertiger alle Abläufe strukturiert mit proALPHA. So stellt das integrierte Dokumenten Management System (DMS) den Mitarbeitern jeweils alle für sie relevanten Dokumente in kürzester Zeit zur Verfügung, von eingescannten Belegen bis zu Lieferantenrechnungen oder Prüfzeugnissen – ein großer Vorteil für den Auftragsfertiger. Darüber hinaus unterstützen Automatismen des proALPHA Workflow Managements sämtliche Geschäftsprozesse: vom Einkauf über die Fertigung und Montage bis hin zum Vertrieb.

FRANKE Industrie AG

Branche: Metallverarbeitung

Standorte: Aarburg/Schweiz

Produkte: Heiss-Gas-Pfad-Teile für die Gasturbinenindustrie sowie die Luft- und Raumfahrt

Umsatz: 21,5 Mio. € (2016)

Mitarbeiter: ca. 80

www.industech.ch

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Highlights

  • proALPHA bildet die Geschäftsprozesse lückenlos digital ab
  • proALPHA Dokumenten Management System stellt bereichsübergreifend relevante Dokumente für Mitarbeiter zur Verfügung
  • Belege lassen sich automatisch via Barcode beschlagworten und archivieren, Dokumente per Drag & Drop einem Geschöftsvorfall zuordnen
  • proALPHA Workflow Management automatisiert die Abläufe und sorgt für eine sichere und transparente Prozesssteuerung

Papierbelege adé – mehr als 10.000 Zeichnungen einfach digital verwalten

Bei der Produktion von Bauteilen entsteht eine große Anzahl an Dokumenten: Rechnungen, Lieferscheine, Stücklisten, Bauzeichnungen, dazu Protokolle, Materialnachweise sowie Mess- und Prüfberichte. Mit dem in proALPHA integrierten Dokumentenmanagement legt der Auftragsfertiger alles strukturiert und elektronisch ab. Die Dokumente lassen sich dabei per Drag & Drop jeweils einem Geschäftsfall zuordnen. „Wir nutzen proALPHA DMS über sämtliche Anwendungen. Das hat unsere Archivierungs- und Ablagearbeiten massiv vereinfacht und reduziert“, berichtet der Produktionsleiter von Franke Industrie, Markus Fretz. „Unsere Mitarbeiter können bereichsübergreifend auf für sie relevante Dokumente zugreifen – egal, ob sie im Vertrieb arbeiten, in der Produktion oder im Rechnungswesen.“ Der Zugriff erfolgt dabei entweder via proALPHA-Beleg oder über die Recherche im Dokumentenmanagement, was den Suchaufwand auf nahezu Null reduziert.

In proALPHA erstellte Belege beschlagwortet und archiviert das Aarburger Unternehmen dabei automatisch via Barcode. Im Jahr generiert Franke Industrie so rund 8.000 Barcodes. Eingerechnet sind dabei auch die anfallenden externen Belege, das sind täglich mehrere Hundert, die jeweils nachmittags eingesammelt, anschließend gescannt und ebenfalls in proALPHA hinterlegt werden. So sind alle Dokumente spätestens einen Tag nach ihrem Entstehen oder Eintreffen elektronisch verfügbar. Besonders zum Tragen kommt dies bei Qualitätsnachweisen von bestellten Rohmaterialien, etwa Nickel- oder Cobaltlegierungen, die Franke Industrie verarbeitet. Die Nachweise muss der Auftragsfertiger nämlich oft mit den fertigen Bauteilen an seine Kunden schicken. Ein Fehlen der wichtigen Dokumente oder falsche Nachweise könnten die Geschäftsbeziehungen zu Kunden gefährden. Schließlich handelt es sich um hitzebeständige Komponenten, deren Qualität gesichert und lückenlos dokumentiert sein muss.

Auch die Zeichnungsverwaltung findet große Zustimmung. Mit dieser lassen sich CAD- oder andere Konstruktionszeichnungen ebenso wie Bilder oder Grafiken verwalten und einer Produktakte beifügen. Bei Franke Industrie sind dies mehr als 10.000 pro Jahr. Den Zeichnungen ordnet der Auftragsfertiger zudem noch die entsprechenden Teile-Stücklisten zu. Insbesondere bei der Zusammenarbeit mit Zulieferern zeigt sich der Nutzen davon. Mit dem Auftrag erhalten diese dank der eindeutigen Zuordnung durch proALPHA automatisch die richtigen Dokumente. Das reduziert die Fehleranfälligkeit, da jeder genau weiß, nach welchen Spezifikationen er zu fertigen hat.

FRANKE Industrie AG
„Das integrierte Dokumentenmanagement können wir empfehlen.“

Tomas Samoel, Finance und HR Manager Franke Industrie AG

Workflows geben Porzessschritte vor - automatisch oder bei Bedarf

Zur Effizienz trägt bei Franke Industrie auch das proALPHA Workflow Management bei. Automatismen unterstützen die Mitarbeiter bei sämtlichen Prozessen und machen diese effizient. Dabei geben Sie den Prozessablauf Schritt für Schritt vor. Das entlastet die Mitarbeiter: Da nach der Bearbeitung eines Schritts automatisch der nächste Schritt angesteuert wird, müssen diese nicht mehr ständig mitdenken oder eingreifen, um eine Aufgabe voranzutreiben und haben so Zeit für Wichtigeres.

Die Workflows starten bei Franke Industrie zumeist automatisch, beispielsweise bei Bestellungen. Bei diesen führt der hinterlegte Workflow die Mitarbeiter strikt durch einen vorgegeben Genehmigungsprozess. Somit geht keine Bestellung raus, die nicht abgezeichnet wurde. Auf der anderen Seite gibt es Workflows, die „lediglich“ bei Bedarf ausgelöst werden, etwa bei der Wareneingangskontrolle. Fehlen dort beispielsweise Lieferdokumente, kann der verantwortliche Mitarbeiter einen Workflow „in Eigenregie“ anstoßen, um die Dokumente beim Lieferant einzufordern. 

Konsequent standardisiert mit proALPHA

Die Mitarbeiter bei Franke Industrie arbeiten nach den Prozessvorgaben des ERP-Systems. Tomas Samoel bringt es auf den Punkt: „proALPHA hat bei unseren betrieblichen Prozessen den Lead.“ So kann das Unternehmen seine Stärke über den ganzen betrieblichen Leistungsprozess hinweg ausspielen. Durch diese konsequente Haltung hat Franke Industrie viel erreicht. Alle Unternehmensbereiche arbeiten sehr strukturiert, nach standardisierten Abläufen. Die Prozesssicherheit ist hoch. Darüber hinaus sind Daten zentral abgelegt und valide. „Wenn wir eine Liste offener Bestellungen erstellen, wissen wir, diese stimmt. Wenn wir den Auftragsbestand aufrufen, so ist auch dieser exakt.“ Das Gleiche gilt für den Lagerbestand. Dank der integrierten Lagerverwaltung ist es jederzeit nachzuvollziehen, welche und wie viele Materialien oder Teile sich wo im Lager befinden. „Selbst ein Mitarbeiter aus der Buchhaltung würde sich im Lager zurechtfinden“, ist Tomas Samoel überzeugt. Sein Fazit: „Für uns ist eine integrierte Lösung wie proALPHA genau der richtige Weg. Für mittelständische Unternehmen in der stücklistenorientierten Fertigung ist es sehr zu empfehlen.“

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

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