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Produktion & KonstruktionIT & OrganisationEinkauf & LogistikFinanzwesen & ControllingGeschäftsleitungVertrieb & MarketingPressemeldung - 20.07.17

Hohe Ansprüche pragmatisch umgesetzt

Bausch+Ströbel zeigt, wie’s geht!

In der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie herrschen höchste Anforderungen an Präzision und Reinheit. Das gilt auch für die Zulieferer. Wie es gelingt, diesen Anspruch zu erfüllen, hüten viele wie ein Betriebsgeheimnis. Nicht so Bausch+Ströbel. Die Besucher beim proALPHA Praxistag erfuhren viel Nützliches und Interessantes über die Abläufe im Unternehmen, und darüber, wie das ERP-System für Prozesssicherheit und höchste Fertigungsqualität sorgt.

Wenn sich 34 Teilnehmer aus mittelständischen Produktionsunternehmen, davon über 20 Geschäftsführer und IT-Verantwortliche, auf den Weg nach Ilshofen machen, dann muss etwas Besonderes geboten sein. Hier, im Landkreis Schwäbisch Hall, befindet sich der Hauptsitz von Bausch+Ströbel, einem weltweit agierenden Hersteller von Verpackungs- und Produktionssystemen für die pharmazeutische und kosmetische Industrie. Für den proALPHA Praxistag öffnete der Mittelständler seine Werkstore und gab Einblicke in die tägliche Arbeit mit dem ERP-System proALPHA.

„Wir möchten sehen, wie Bausch+Ströbel den Umstieg gemacht haben, wie sie ihr ERP-System eingeführt haben“, beschreibt ein Teilnehmer des Praxistags seine Motivation. Und ein zweiter ergänzt: „Und wie ein Unternehmen damit arbeitet.“ Die Erwartungen sollten erfüllt werden. Denn der Praxistag war speziell auf die Bedürfnisse von Entscheidungsträgern ausgelegt.

Systemauswahl als Teamentscheidung

Peter Oechsle von proALPHA interviewte Volker Deschner, Leiter Planung, Prozesse, Ressourcen bei Bausch+Ströbel, darüber, wie er die Auswahl eines neuen ERP-Systems angegangen ist. Im ersten Schritt stützte sich Bausch+Ströbel auf Informationen aus Foren und Internet-Recherchen. „Auch die Trovarit-Studie bot uns einen guten Überblick“, bestätigte Deschner.

Für den Erfolg sei aber viel mehr als nur das Tool maßgebend: „Eine ERP-Einführung ist kein IT-Projekt, im Grunde ist es ein Organisations- und Change-Projekt“, unterstrich er. Deshalb zählt für ihn ein interdisziplinäres Kernteam zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren. Bei Bausch+Ströbel waren darin alle relevanten Abteilungen mit Keyusern vertreten, flankiert von Entscheidern aus IT und Geschäftsleitung. In diesem Kreis wurden sämtliche Entscheidungen abgestimmt und dann auf den Weg gebracht – „und auch umgesetzt“, betonte Deschner.

Die Systemauswahl trieb das Kernteam gemeinsam voran. Einen externen Auswahlberater zogen sie nicht hinzu. „Im Projektteam hatten wir uns intensiv mit den zukünftigen betrieblichen Anforderungen auseinandergesetzt, hatten aber keinen fixen Fragenkatalog.“ Für erste, detailliertere Gespräche wählte das Team eine Handvoll Anbieter aus – und mehr sollten es auch nicht sein, bekräftigte der Projekt-Leiter. Nach einer ersten Runde wurden drei Anbieter zu Workshops eingeladen. Den Praxistag-Besuchern gab er noch einen weiteren Tipp mit: „Versuchen Sie nicht, eine 100-prozentige Abdeckung mit allen Anforderungen bis ins Detail hinzubekommen. Achten Sie besser darauf, dass sich die erfolgskritischen Prozesse gut abbilden lassen, und Sie den richtigen Partner auswählen.“

Komplexe Projekte jederzeit im Griff

Ein Highlight jedes Praxistages: Anwender berichten, welche Funktionalität von proALPHA ihr Unternehmen besonders voranbringt. Im Fall von Bausch+Ströbel war das unter anderem das integrierte Projektmanagement, denn die Auftragsfertigung pharmazeutischer Verpackungsanlagen ist komplex.

„Vom Anruf des Kunden mit Bitte um Entwicklung einer Anlage bis zur Montage und Auslieferung dauert es meist über ein Jahr“, berichtete Ralf Ott, verantwortlich für die ERP-Systembetreuung bei Bausch+Ströbel. Mit dem integrierten Zeit-, Ressourcen- und Kostenmanagement in proALPHA hat der Projektleiter diese Projekte aber bestens im Griff. So unterstützt proALPHA die Ressourcenplanung aus dem Projektmanagement heraus. Die benötigten Mitarbeiter, Materialien oder Maschinen lassen sich Arbeitspaketen direkt zuordnen, Abhängigkeiten lassen sich genau abbilden. Für eine möglichst kurze Produktionszeit gilt es, möglichst viele Aufgaben parallel abzuwickeln – und bei Änderungen oder Verzögerungen rasch reagieren zu können.

„Mit proALPHA behalten wir immer den Überblick – auch über die Kosten“, berichtete Deschner. Die Einheit von Projektmanagement und ERP ermöglicht nicht nur eine mitlaufende Kalkulation von Projekt- und Herstellungskosten. proALPHA liefert zudem fundierte Prognosen der noch zu erwartenden Ausgaben. Finanzielle Projektrisiken lassen sich damit einfach abschätzen. Sehr hilfreich ist außerdem das integrierte Dokumenten Management System (DMS). Einkauf, Produktion oder Service finden hier sämtliche, für sie nötigen Projektunterlagen – immer auf dem aktuellen Stand.

Neben der Projektplanung hat proALPHA bei Bausch+Ströbel die Rolle eines Kernsystems für alle kaufmännischen Prozesse. Es verbindet Vertrieb, Einkauf, Produktion und Buchhaltung durchgängig. „Wir nutzen es überall dort, wo wir uns mit unserer Wertschöpfung beschäftigen“, sagte Deschner.

Blick hinter die Kulissen

Flexible und mobile Mitarbeiter sind für das Unternehmen essenziell. Nicht nur nach außen im direkten Kundenkontakt, sondern auch innerhalb des Betriebs. Während eine Anlage montiert wird, gehört der Shop Floor allein den Mitarbeitern der Montage. Die Programmierer der Maschinensteuerung sitzen in dieser Zeit in ihren Büros über der Montagehalle. Geht es an die Inbetriebnahme, ziehen die zuständigen Programmierer und teils auch Techniker komplett in die Montagehalle um – mit mobilen Schreibtischen. Sie arbeiten dann während der Schlussphase direkt neben „ihrer Anlage“.

Im Zuge einer Werksführung konnten sich die Besucher das auch live ansehen. Ausgerüstet mit Kopfhörern, führten Volker Deschner und ein Kollege die Teilnehmer in zwei Gruppen durch das Unternehmen – auch durch die hochmoderne Montagehalle.

Am Ende des Tages zeigten sich die 34 Teilnehmer aus 19 Unternehmen hochzufrieden. „Es war eine hervorragende Gelegenheit, den Einsatz des ERP-Systems in der Praxis zu sehen und natürlich auch die Chance zu nutzen, einen weiteren Fertigungsbetrieb zu besichtigen“, so einer der Besucher. Und ein anderer ergänzte: „Ich kann einen Praxistag wirklich jedem Interessenten empfehlen. Erstens bekommt man gute Einblicke in das Programm. Darüber hinaus kommt man auch mit anderen Unternehmen in Kontakt, die andere Systeme einsetzen und hört von diesen Stärken und Schwächen – und nicht ohne Grund sind auch die anderen hier beim proALPHA Praxistag gelandet.“

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Pressekontakt

Für Rückfragen und weitere Informationen zur Pressearbeit von proALPHA steht Ihnen Susanne Koerber-Wilhelm gerne zur Verfügung.

+49 89 92306841-445 presse@proalpha.com

Video-Rückblick: ERP-Praxistag

Mehr zum Praxistag bei Bausch+Ströbel erfahren Sie in unserem Video-Rückblick.

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