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Pressemeldung - 27.02.15

ERP bei iTunes und Google Play? - Kommentar von proALPHA CEO Dr. Friedrich Neumeyer

So ein Tablet ist eine feine Sache. Eine Fülle von Apps erleichtert das Leben, da überrascht es nicht, dass seit Längerem die Idee in der IT-Branche kursiert, ERP-gestützte Kernprozesse als App verfügbar zu machen. Das sei modern, schlank und praktisch.

Wer genauer hinsieht, entdeckt allerdings, dass die meisten Apps für den Einsatz im Unternehmen nur einfache Prozesse unterstützen: die Bestätigung eines Urlaubsantrags, die Genehmigung einer Dienstreise oder der Zugriff auf eine Preisauskunft. Doch weder im Playstore noch bei Apple iTunes gibt es Anwenderprogramme, die echte Kernprozesse der Fertigung oder der Warenwirtschaft mobilisieren – ganz zu schweigen von einer App für ein komplettes ERP-System. Woran liegt das? Die Antwort ist klar: Ein System, das viele oder gar alle Abläufe im Unternehmen unterstützen muss, wird über die Prozesse definiert. Auch wenn zuweilen anderes behauptet wird – kein ERP-System der Welt ist in der Lage, standardmäßig alle relevanten Prozesse verschiedener Unternehmen abzubilden. Zu unterschiedlich sind die innerbetrieblichen Arbeitsabläufe. Sie zu bewerten und laufend zu optimieren, ist zentraler Bestandteil der Einführung und des Betriebs eines ERP-Systems.

Optimierte Prozesse für den Unternehmenserfolg

Wer die Konkurrenz überflügeln will, muss seine Prozesse besser im Griff haben und effizienter damit arbeiten. Das gilt gerade im Mittelstand, wo sich sichtbare und hidden Champions jeden Tag neu erfinden müssen, um erfolgreich zu bleiben. Denn die Maschinen- und Betriebsmittelausstattung allein bringt keinen signifikanten Wettbewerbsvorteil. Kurzum: Individuell optimierte Prozesse haben einen entscheidenden Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Und maßgeschneiderte Prozesse lassen sich eben nicht in einer Standard-App oder einem ERP-Portal abbilden, schon gar nicht, wenn eine hochintegrierte Lösung aus einem Guss gefordert ist.

Dennoch ist die Verknüpfung von ERP und mobilen Endgeräten sinnvoll. Sicher werden bestimmte Aufgaben in Unternehmen auch in Zukunft klassische Arbeitsplätze mit Monitor und Tastatur erfordern – etwa in der Produktionsplanung oder in der Konstruktion. Trotzdem werden auch mittelständische Unternehmen nicht umhin kommen, Prozesse in der Produktion, der Logistik bis hin zum Rechnungswesen zu mobilisieren. Denn Geschwindigkeit bringt Wettbewerbsvorteil. Daher investiert proALPHA in die Nutzung mobiler Plattformen: Wir produktisieren Apps, doch zugleich werden wir gemeinsam mit dem Kunden immer genau diejenigen Aspekte des Prozesses individuell gestalten, die den Besonderheiten des Kunden entsprechen.

Das ERP-System bei iTunes dürfte aber für den innovativen Mittelstand, der seine Marktchancen insbesondere aus seinem tiefen Prozess-Know-how zieht, eher ein Wunschgedanke bleiben.

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