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FachinformationIndustrie 4.0Produktion & Konstruktion - 21.12.16

Studie: Industrie 4.0 fördert Wachstum und Beschäftigung

Digitalisierung und Industrie 4.0 bringen wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung – sofern Deutschland seine Chancen nutzt. Dies ist eines der Ergebnisse der Studie „Arbeitsmarkt 2030 – Wirtschaft und Arbeitsmarkt im digitalen Zeitalter“.

Die Studie [1], die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben wurde, ging den Kernfragen der Technikfolgenabschätzung nach: Führt Digitalisierung in Deutschland zu mehr Arbeitslosigkeit oder gelingt es uns, die Marktchancen der digitalen Technik zu nutzen?

Dazu stellen die Studienautoren fest: Entgegen den vielfach geäußerten Erwartungen, die Digitalisierung gefährde Arbeitsplätze in großem Umfang, kann es durch eine beschleunigte Digitalisierung gelingen, wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung zu erzeugen. Dafür wurden sowohl die Gefährdungspotenziale durch digitale Technik quantifiziert als auch die positiven Nachfrageeffekte von Produktinnovationen, Kosten- und Preissenkungen.

Chancen durch Technologieführerschaft in Industrie 4.0

Wichtig ist in diesem Zusammenhang: Bislang hat Deutschland von der Informationstechnik vorwiegend als Anwender und Nutzer profitiert. Es gibt kaum Aussicht auf eine Wiederbelebung der Hardware-Industrie, gleiches gilt für die Entwicklung von Spitzentechnologie und Software.

Daher sind nennenswerte Wachstums- und Beschäftigungsimpulse nur zu erwarten, wenn sich Deutschland im Rahmen einer forcierten Digitalisierung zu einem weltweit führenden Anbieter für die vernetzte Industrieproduktion – also Industrie-4.0 – entwickelt.

Dies erfordert, die Chancen in der Entwicklung und Vermarktung digitaler Technik, insbesondere im Bereich Industrie 4.0, zu nutzen. Dabei geht die Studie bis 2030 unter anderem davon aus, dass die Investitionsgüterindustrie ihre technologische Marktführerschaft durch Entwicklung von Industrie 4.0 verteidigen wird, begleitet von hoher Investitionsbereitschaft und einem hohen Aufwand in Forschung und Entwicklung (F&E).

Impulse für Beschäftigung in den Industriebranchen

Vor allem für die Herstellerbranchen für digitale Technik und Dienste sind starke Beschäftigungsimpulse zu erwarten. Dazu gehören die klassischen Industriebranchen Maschinenbau, Fahrzeugbau und Elektronikindustrie ebenso wie IT-Dienste, Unternehmensdienste sowie F&E. Insgesamt werden nach den Einschätzungen der Studie 13 Branchen ihre Beschäftigung im Zuge einer beschleunigten Digitalisierung ausweiten können.

Investitionen und F&E stellen die nötigen Weichen

Allerdings betonen die Studienautoren: Eine solche Entwicklung ist kein Selbstläufer, sondern hat eine Vielzahl von Weichenstellungen zur Voraussetzung. Anhand der aufgestellten Modellrechnungen der Studie erfordert die positive Wirtschaftsentwicklung steigende Investitionen, insbesondere in F&E und Sachkapital sowie höhere Bildungsausgaben. Im zweiten Schritt zeigen sich erste Markterfolge im Export und auf den Inlandsmärkten. Nach etwa zehn Jahren schlägt sich die Digitalisierung in einem höheren Produktivitätswachstum nieder, das in der Lage ist, dem negativen Effekt des demografischen Wandels entgegenzuwirken.

Informieren Sie sich hier, wie sich proALPHA in Kooperationen mit Forschung und Industrie für die Entwicklung von wirtschaftlich tragfähigen Industrie 4.0-Lösungen engagiert:
https://www.proalpha.com/de/news/fachinformation/industrie-40-braucht-starke-partner-von-der-forschung-bis-zur-praxis

Ihr Ansprechpartner:

Andree Stachowski
proALPHA Geschäftsführer & Chief Sales Officer

[1] Arbeitsmarkt 2030 – Wirtschaft und Arbeitsmarkt im digitalen Zeitalter

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