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FachinformationIT & OrganisationFinanzwesen & Controlling - 28.10.16

Jetzt prüfen: SEPA-Format

Am 21. November 2016 trat „SEPA 3.0“ in Kraft - was ist zu tun?

Am 21. November 2016 tritt „SEPA 3.0“ in Kraft. Auf dem SEPA-Datenformat basiert fast der gesamte europäische Zahlungsverkehr – allen voran Lastschriften und Überweisungen. Mit der Markteinführung von SEPA 3.0 neigt sich die Laufzeit älterer Formate ihrem Ende zu: Die Formate 2.5 bis 2.9 müssen noch mindestens bis November 2017 akzeptiert werden. Für das Format 2.4 besteht allerdings ab November 2016 kein Annahmezwang. Die Post- und Hypovereinsbank kündigten bereits an, im Zuge der Umstellung dieses Format nicht mehr zu unterstützen.

Für Unternehmen, die noch mit SEPA 2.4 arbeiten, könnte das bedeuten, dass es ab dem 21. November schwierig wird, Lastschriften und Zahlungsaufträge automatisiert auf den Weg zu bringen. Wer SEPA 2.5 oder höher nutzt, hat vorerst nichts zu befürchten.

Was ist zu tun?

Klären Sie zunächst, mit welcher SEPA-Version Sie tatsächlich arbeiten. Einen ersten Hinweis darauf liefert die proALPHA-Versionsnummer. Die folgende Tabelle zeigt, welches SEPA-Format in den jeweiligen proALPHA-Versionen standardmäßig erstellt wird:

SEPA-Format

 

Ist proALPHA 5.2g oder 5.2f im Einsatz, empfiehlt sich ein genauer Blick auf das eingesetzte SEPA-Format. Alles, was Sie hierfür benötigen, ist eine aktuelle XML-Zahlungsdatei. Öffnen Sie diese in einem Texteditor und prüfen Sie in der Kopfzeile den Eintrag „pain“ (Payment Initiation):

Ausschnitt: XML-Zahlungsdatei
(Mit Klick vergrößern)

Die nachfolgende Tabelle zeigt den Zusammenhang zwischen dem PAIN- und SEPA-Format. Der PAIN-Zahlencode verrät, welches SEPA-Format genutzt wird:

Mein System erstellt das SEPA 2.4 Format und nun?

Sprechen Sie mit Ihrer Bank, um sicherzustellen, dass SEPA 2.4 auch weiterhin akzeptiert wird.
Was, wenn Ihre Hausbank das 2.4-Format nicht mehr akzeptiert?

In diesem Fall sorgen wir dafür, dass Ihr Zahlungsverkehr rechtzeitig umgestellt wird. Bitte kontaktieren Sie  unseren Service (service(at)proalpha.de) unter dem Stichwort „SEPA“, wir setzen uns dann unverzüglich mit Ihnen in Verbindung. Gemeinsam tauschen wir das alte SEPA-Format aus, damit Ihr Zahlungsverkehr auch künftig reibungslos funktioniert.

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