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FachinformationIT & OrganisationGeschäftsleitung - 27.03.15

Integration - Nur vom Besten

Jedes Unternehmen wirtschaftet nach eigenen Regeln – und muss selbst entscheiden, ob ein integriertes Modul oder eine Speziallösung den höheren Nutzwert besitzt. Die ERP-Software darf dabei nicht im Weg stehen.

Geht es nach dem US-Magazin CIO, dann gehört das Thema „Integration“ zu den derzeit heißesten Trends am ERP-Markt. Das klingt nicht wirklich neu? Da haben Sie recht. Schließlich ist Integration seit jeher das stärkste Argument für den Einsatz einer ERP-Software. Allerdings hat sich der Blickwinkel von Unternehmen und Softwareherstellern inzwischen verändert.

Dass sich schlanke Prozesse ohne Systembrüche positiv auf die Produktivität auswirken, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Die simple Erkenntnis ist noch immer die Basis des anhaltenden Erfolgs der ERP-Branche. Die meisten der heutigen Anbieter starteten irgendwann zwischen den siebziger und neunziger Jahren. Oft mit nicht viel mehr als Finanzbuchhaltung und Warenwirtschaft an Bord. Inzwischen ist die Idee des integrierten Arbeitens in sämtlichen Aufgabenbereichen der Unternehmen angekommen. Was proALPHA angeht, gehören schon seit Längerem selbst jene Disziplinen zum Inventar, die lange Zeit als eigenständig galten – wie etwa Dokumentenmanagement (DMS) oder Customer Relationship Management (CRM).

Integrieren über Unternehmensgrenzen hinweg

Doch nicht nur das Leistungsspektrum ist kontinuierlich gewachsen. Gleichzeitig erreichen wir mit proALPHA in zentralen Geschäftsprozessen eine immer tiefere Integration. Stand früher ausschließlich die eigene Betriebsorganisation im Fokus, schweift der Blick heute entlang der Wertschöpfungskette – und bezieht auch Kunden und Lieferanten ein. Längst geht es nicht mehr allein um betriebswirtschaftliche Anwendungen, sondern beispielsweise auch um Maschinen oder mobile Lösungen. Eine echte Herausforderung, denn die Komplexität der Aufgabe nimmt damit deutlich zu.

Auf der anderen Seite steigt mit den heutigen technischen Möglichkeiten auch das Potenzial der mit der Integration verbundenen Prozessoptimierung. Ein Beispiel: Bei der Kommissionierung denken die meisten Menschen zuerst an Auftragsbearbeitung. Ähnliche Abläufe sind aber auch in der Materialwirtschaft zu finden. Wir haben beide Prozesse zusammengefasst und optimiert. Heute ist jede einzelne Entnahme in Echtzeit nachvollziehbar – zum Wohle der Datenqualität.

Strategiewechsel in der ERP-Branche

Doch zurück zu den aufmerksamen CIO-Analysten: Sie beobachten einen Strategiewechsel in der ERP-Branche. Lange Zeit suchten die Softwarehersteller ihr Heil in einer Art Bauchladenstrategie: Der Funktionsumfang wird so stark aufgerüstet, dass sich fast jede Frage im Anforderungsbogen mit einem kernigen „Ja, haben wir auch“ beantworten lässt. Inzwischen erkennen jedoch immer mehr Anbieter, dass Spezialsysteme in bestimmten Szenarien durchaus ihre Existenzberechtigung haben.

Entscheidend sind die Kundenanforderungen: Für viele Unternehmen ist beispielsweise ein integriertes CRM-Modul durchaus akzeptabel. Zählt jedoch das Kundenmanagement zu den wichtigsten Kernkompetenzen, stößt man damit möglicherweise an Grenzen. Für eine Speziallösung könnten in diesem Fall die Wirtschaftlichkeit, eine bessere Prozessunterstützung oder die Präferenzen einzelner Abteilungen sprechen. Nicht jedes Softwarehaus ist auf solche Situationen vorbereitet. Sonderwünsche führen dann schnell zu Systembrüchen oder pflegeintensiven individuellen Schnittstellen.

Zentrale Integrationsplattform mit Frühwarnfunktion

Wir von proALPHA schauen seit jeher über den Tellerrand. In Zeiten intensivierter Zusammenarbeit enden Prozesse eher selten an der Systemgrenze. Deshalb haben wir proALPHA bereits vor Jahren für Integrationsszenarien geöffnet. Im Mittelpunkt steht dabei die „Integration Workbench“. Eine Kommunikationsplattform, die den Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen steuert. Sie sorgt beispielsweise dafür, dass neue Teilelisten aus der Konstruktion automatisch in der Produktionsplanung oder mobil erfasste Aufträge im Eingangskorb des Vertriebsinnendienstes landen. Statt unterschiedliche Systeme direkt miteinander – über unzählige Schnittstellen – zu verbinden, steht auf der Gegenseite nur noch die Integrationsplattform. Dadurch sinken die Kosten für Aufbau, Wartung und Pflege der Anbindungen. Hinzu kommt, dass die Integration Workbench gemanagt ist. Dadurch fallen Kommunikationsfehler sofort auf – und nicht erst, wenn die Produktion zum Erliegen kommt.

Am Ende behalten die Analysten also recht: Die Integrationsfähigkeit steht bei ERP-Projekten auch künftig ganz oben auf der Wunschliste. Allerdings dürfte sich jedes Unternehmen mit dem lapidaren Verweis auf den eigenen Modulpark abspeisen lassen. Deshalb sind wir von proALPHA für alle Wünsche offen. Bei uns entscheidet der Kunde, ob das integrierte Modul oder die Speziallösung die bessere Wahl ist.

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