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FachinformationProduktion & KonstruktionIT & Organisation - 12.01.16

Bestellen Sie doch, was Sie wollen. Produkte online konfigurieren

Die Nachfrage nach individualisierten Produkten und Lösungen steigt stetig – in der Industrie ebenso wie beim Endverbraucher. Während Kunden individuelle Produkte zu attraktiven Preisen fordern, müssen Unternehmen ihre Marge im Blick behalten – das heißt Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette so weit wie möglich standardisieren. In diesem Spannungsfeld hilft ein in das ERP-System integrierter Produktkonfigurator, auf den via Web zugegriffen werden kann.

Orangefarbene Rückspiegel zur schwarzen Karosserie und als Add-on eine automatische Einparkhilfe, Sitzheizung oder ein beheizbares Lenkrad – bei vielen Autoherstellern kann der Kunde das Auto seiner Träume längst online bis ins letzte Detail konfigurieren. Ist das Fahrzeug fertig zusammengestellt, bekommt er den Kaufpreis per Mausklick angezeigt.

Was den Kunden neue Möglichkeiten eröffnet, fordert die Unternehmen heraus: Sie müssen Produkte passgenau auf Kundenbedürfnisse zuschneiden, gleichzeitig aber schlanke Standardabläufe schaffen – von der Bestellung und Angebotskalkulation über die Produktion bis hin zum Service. Nur so können sie marktfähige Preise anbieten und zugleich profitabel fertigen, auch bei Losgröße 1.

Kunden direkt einbinden, Abläufe automatisieren

Um in diesem Spannungsfeld erfolgreich zu bestehen, bedarf es eines Werkzeugs, das die Kommunikation und die Prozesse zwischen Bestellung und Produktion steuert und automatisiert. proALPHA löst dies über den Produktkonfigurator. In Kombination mit dem Webportal ermöglicht er dem Kunden beispielsweise, sein gewünschtes Ultrabook online zusammenzustellen, ganz so, als würde er direkt im ERP-System konfigurieren. Dabei stehen ihm genau die Masken zur Verfügung, die auch ein interner Vertriebsmitarbeitern nutzt, mit denselben Auswahlfeldern – etwa für die Produktgruppen, die Farbvarianten des Gehäuses, den gewünschten Prozessor oder die Größe des Arbeitsspeichers. So ist sichergestellt, dass alle Konfigurationsregeln auch ohne technisches Know-how eingehalten werden.

Ist die Auswahl abgeschlossen, bekommt der Kunde den Preis angezeigt und kann sein Produkt in den Warenkorb legen. Nach Abschluss der Bestellung generiert der Produktkonfigurator automatisch einen Auftrag im ERP-System, der seinerseits den Produktionsprozess anstößt.

Und der Produktkonfigurator kann noch mehr: Er erstellt die Stückliste zur Bestellung und gibt die Produktionsschritte vor – beispielsweise „Ultrabook montieren“ oder „Gehäuse mit individuellem Schriftzug bedrucken“. Er generiert Stammdaten und macht Office-Dokumente vom detaillierten Angebot bis zur Betriebsanleitung automatisch im Corporate Design verfügbar. Ist ein CAD-System über CA-Link an proALPHA angebunden, so lassen sich aus dem Produktkonfigurator heraus CAD-Zeichnungen generieren, was andernfalls ein Konstrukteur machen müsste.

Daten als tragender Pfeiler der Produktkonfiguration

Eine vollständige Produktkonfiguration muss sowohl Vertriebs- als auch Produktionsdaten berücksichtigen. Hierfür greift der proALPHA Produktkonfigurator gezielt auf die benötigten Informationen zu, sodass die Daten aus den jeweiligen Mandanten nicht repliziert werden müssen.

Alle Informationen zum Kunden, wie Stammdaten, kundenbezogene Preise oder Rabattvereinbarungen, liegen auf einem oder mehreren Vertriebsmandanten. Das gesamte Produktwissen ist auf dem Produktionsmandanten hinterlegt – unter anderem Konfigurationsregeln, Stücklisten, Aktivitäten im Produktionsprozess sowie Preise zur internen Kostenkalkulation.

Grenzenlos zusammenarbeiten, neue Vertriebskanäle erschließen

Dass sich sämtliche Konfigurationsmasken schnell auch in andere Sprachen übertragen lassen, ist eine wichtige Anforderung im internationalen Geschäft. Dies ermöglichen integrierte Übersetzungstools. Zusätzlich lassen sich die Konfigurationsregeln standortgerecht anpassen, sodass beispielsweise ein Fön für den deutschen Kunden mit einem anderen Netzstecker ausgestattet wird als in den USA. Der Produktkonfigurator arbeitet installationsübergreifend.

Das proALPHA Webportal ermöglicht eine zeit- und ortsunabhängige Variantenbestellung. Sowohl internationale Vertriebsstandorte als auch Kunden, Handelsvertreter oder Lieferanten lassen sich online direkt an proALPHA anbinden. Das sichert vollständige Transparenz für alle Prozessbeteiligten. Der Webportal-Nutzer hat jederzeit Einblick in seine individuellen Bestellungen und Angebote, obwohl er standardisierte Prozesse nutzt. Die Lücke zwischen den individuell gefertigten Produkten und standardisierten Produktionsprozessen wird so geschlossen – und davon profitieren sowohl Unternehmen als auch Kunden.

 

Die zielgruppenspezifischen proALPHA Webportale und ihre Funktionen

  • Kundenportal: Der Kunde meldet sich über seinen Webbrowser an, kann seine Daten und Bestellungen einsehen bzw. sein Wunschprodukt konfigurieren und bestellen. Dabei bekommt er seinen individuellen Preis angezeigt, inklusive Rabatten, Staffelpreisen, Zuschlägen etc.
  • Vertreterportal: Der Vertreter kann alle Informationen zu seinen Kunden einsehen. Will er eine Bestellung aufnehmen, so wählt er den betreffenden Kunden aus bzw. legt ihn neu an.
  • Lieferantenportal: Der Zulieferer kann in Echtzeit den aktuellen Lagerbestand seines Kunden prüfen und einsehen, welche Produkte er zu welchem Zeitpunkt liefern soll.
  • proALPHA Mobile (ab Version 6.2): Der Nutzer kann mithilfe eines mobilen Endgeräts ortsunabhängig auf proALPHA zugreifen – beispielsweise, wenn er im Lager unterwegs ist.

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