Soplar sa

Komplexe Abläufe präzise abgestimmt

Kunststoffverpackungen sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Doch so einfach und zweckmäßig ihr Einsatz ist, umso komplexer und anspruchsvoller ist ihre Herstellung. Seit 1978 entwickelt, produziert und wartet Soplar sa mit Sitz in Altstätten (Schweiz) Anlagen und Werkzeuge zur Produktion von Kunststoffverpackungen für flüssige Inhalte. In mehr als 35 Ländern weltweit verwenden namhafte Abfüller von Lebensmitteln, Kosmetik, Haushalts- und Wäschepflegeprodukten sowie Ölen und Schmierstoffen die Extrusions- und Streckblasanlagen von Soplar. Bereits seit 2002 setzt Soplar auf proALPHA ERP – vom Einkauf über die Produktion bis hin zum Vertrieb.

Shampoo-, Getränke-, Öl- oder Weichspülerflasche – jeder hat sie täglich in der Hand. Zwar interessiert den Verbraucher eher der Inhalt wie Seife oder Softdrinks. Entscheidend für Markterfolg und Kosten sind jedoch auch die attraktiven, kosten- und logistikoptimierten Verpackungen. Dahinter steckt Hightech „made in Switzerland“: Die von Soplar hergestellten Anlagen extrudieren und blasen Kunststoffbehälter in allen Größen und Formen aus Kunststoffgranulat und Rohlingen. Die Schlauch- und Streckblasmaschinen werden kundenspezifisch gefertigt – entsprechend dem breiten Spektrum an Verpackungsarten und -größen sowie Durchsatzmengen. Sie erfüllen alle hohen und immer neuen Anforderungen wie Lebensmittelechtheit, besondere Einfärbungen und Lösungsmittelbeständigkeit.

Branche:

Standorte: Schweiz

Produkte: Kunststoffblasanlagen für die Verpackungsindustrie

Umsatz: k.A.

Mitarbeiter: 160

www.soplar.com

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Highlights

  • Kostentransparenz in jeder Stufe des Fertigungsprozesses
  • Konstruktionsänderungen können kurzfristig in Produktionsprozess eingespielt werden
  • Einsatz möglichst vieler Standardkomponenten beim Bau kundenspezifischer Anlagen
  • Reibungsloser Releasewechsel, von dem Anwender nichts mitbekommen
  • Aufgrund der guten Erfahrungen erfolgt Einsatz von proALPHA auch am Standort Indien

Individuelle Verpackungslösungen für internationale Märkte

In zwei Produktionslinien entwickelt, konstruiert und produziert Soplar Schlauch- und Streckblasanlagen für Hohlkörper aus Kunststoffen. So individuell die Verpackungen für WC-Reiniger, Ketchup oder Trinkjoghurt sind, so einzigartig sind auch die Maschinen dafür. Dennoch entsteht eine Spezialanlage nach internationalem Qualitätsstandard mit einer Durchlaufzeit von nur wenigen Wochen. Das Unternehmen betreut Kunden in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien.

Bereits 2002 erkannte Soplar, dass die besonderen Ansprüche bei der Fertigung kundenspezifischer Anlagen eine unternehmensweite ERP-Lösung erfordern. Diese sollte die Beschaffungs- und Produktionsplanung optimieren und die Kosten über den gesamten Wertschöpfungsprozess hinweg transparent machen. Die größte Herausforderung: Die Konstruktion greift tief in den Fertigungsablauf, damit Anlageneigenschaften auch noch in einer fortgeschrittenen Bauphase geändert werden können. Doch nicht nur Konstruktion und Produktion sind betroffen: Alle beteiligten Bereiche, von der Beschaffung bis zum Vertrieb, sind auf korrekte Informationen und Warenlieferungen angewiesen. Diese Abläufe im ERP-System abzubilden, erfordert einiges an Flexibilität. Soplar hat sich deshalb für proALPHA ERP entschieden. Im Laufe der Zeit wurden immer wieder neue Anforderungen und Prozesse im System abgebildet.

Standardkomponenten senken die Produktionskosten

Heute hilft proALPHA unternehmensweit, den Anlagenbau effizient zu organisieren. Soplar setzt, obwohl die Anlagen kundenindividuell gefertigt werden, möglichst viele standardisierte Komponenten ein. Auch bei der Software vertraut man deshalb auf den effizienten Standard: Anlagenverwaltung, Kostenrechnung, Dokumenten-Management-System, Finanzwesen, Integration Workbench, Materialwirtschaft/Einkauf, Produktion, Vertrieb und Service sind die eingesetzten Module. Außerdem wurde gleich zu Beginn eine spezielle Schnittstelle zur Software für das Produktdatenmanagement (PDM) programmiert. Damit sind alle Anforderungen unternehmensweit in nur einem System abgebildet.

„In meinen 14 Jahren mit proALPHA haben wir alle Herausforderungen gemeinsam gemeistert.“ 

Roland Eugster, Chief Financial Officer (CFO), Soplar sa

Reibungslose Release-Wechsel

Das gilt auch nach mittlerweile zwei Release-Wechseln auf neuere Software-Versionen. „Dabei orientieren wir uns übrigens nicht an der Versionsnummer, sondern an messbaren Vorteilen wie Kosteneffizienz, Sicherheit oder Produktivitätszuwachs“, erklärt Chief Financial Officer (CFO) Roland Eugster die Sichtweise der Soplar Geschäftsleitung.

Der Schweizer Anlagenbauer profitiert seit dem letzten Release-Wechsel unter anderem von mehr Bedienkomfort und einer höheren Sicherheit. Standard-Updates werden automatisch eingespielt. Reporting und Auswertung haben sich verbessert und auch die Finanzbuchhaltungsschnittstelle ist transparenter geworden. Daneben hat die Implementierung eines sogenannten Power-User-Teams breite Akzeptanz und Anwenderwissen in alle Bereiche des Unternehmens gebracht – von der Umstellung auf die neue Softwareversion haben die Benutzer quasi nichts bemerkt. Und das ist für die Effizienz des Systems außerordentlich wichtig: Schließlich haben rund 90 Prozent der Mitarbeiter in irgendeiner Weise regelmäßig Kontakt mit dem System, mehr als 50 arbeiten ständig damit. Daher zieht Roland Eugster ein positives Fazit: „Wir würden uns jederzeit wieder für proALPHA entscheiden. Das gesamte Projekt lag unterhalb der Plankosten, der Terminplan wurde eingehalten und der Go-live ging fast unbemerkt vonstatten.“

Einsatz von proALPHA ERP in Indien

Seit fünf Jahren geht Soplar einen neuen Weg mit einer weiteren Produktlinie am Standort Indien. Hier werden kleinere Maschinentypen gefertigt – optimiert für die speziellen Bedingungen und Anforderungen im asiatischen Raum. Dabei kommen 90 Prozent der Komponenten aus der Region, nur spezielle Bauteile werden aus Europa geliefert. Mit im Boot ist auch wieder proALPHA ERP mit den Kernmodulen Materialwirtschaft/Einkauf und Produktion. „Dank der guten Erfahrungen mit dem System am Schweizer Haupt-standort fiel uns diese Entscheidung leicht“, so Roland Eugster.

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

proALPHA Facts & Figures