Günther Spelsberg GmbH + Co. KG

Integration Workbench (INWB) schafft spürbare Verbesserungen

Das mittelständische Unternehmen Spelsberg, seit Jahren Nutzer der ERP-Komplettlösung von proALPHA, ist ein marktführendes Familienunternehmen der Elektroindustrie und auf den Gebieten der Elektroinstallations- und Gehäusetechnik tätig – täglich werden rund 150.000 Kunststoffgehäuse für das Elektrohandwerk und die Industrie produziert.

Spelsberg hat mithilfe der zentralen Kommunikationsplattform „Integration Workbench“ (INWB) von proALPHA den kompletten elektronischen Datenaustausch vereinheitlicht. Dieser Nutzen ist quasi „unsichtbar“, aber für alle spürbar: Anwender, Kunden, Lieferanten und externe Partner.

Elektrofachgroßhandlungen und u.a. Maschinenbauunternehmen – diese beiden Kundengruppen stellen jeweils eigene Anforderungen an den Vertrieb bei Spelsberg. Das Unternehmen beliefert im Elektrofachgroßhandel kleinere, mittelständische Handelsunternehmen genauso wie die großen Player. In der Regel umfassen hier die Aufträge eine große Stückzahl desselben Produkts. Dagegen geht es bei den Industriekunden überwiegend aus der Maschinenbaubranche um individuell entwickelte, genau an die Maschinen angepasste Gehäuse, die in Einzelprojekten ausgearbeitet werden – dementsprechend unterscheiden sich die einzelnen Aufträge und Belege.

Branche:

Standorte: Deutschland, England, Tschechien, Spanien, Niederlande, Dänemark

Produkte: Kunststoffgehäuse und -kästen für Elektrotechnik und Industrie

Umsatz: 70 Mio. Euro (2013)

Mitarbeiter: 450

www.spelsberg.de

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Highlights

  • Vereinheitlichung des kompletten elektronischen Datenaustauschs mithilfe der zentralen Kommunikationsplattform Integration Workbench (INWB) von proALPHA
  • Sichere, schnelle und reibungslose Geschäftsprozesse für alle internen Anwender, Kunden und Partner
  • Übers Web zugängliche externe Informationsplattform ELGATE für Kunden läuft reibungslos
  • Anbindung und Integration der QS-Software Babtec
  • Deutlich mehr Ressourcen für die Weiterentwicklung der unternehmenseigenen IT

Wartungsaufwand war zu hoch

Die IT-Landschaft bei Spelsberg war vor der Einführung der INWB sehr heterogen und wartungsintensiv. Dazu IT-Leiter Karsten Dettmers: „Viele Schnittstellen, zahlreiche unterschiedliche Technologien und Lösungen verursachten einen hohen Wartungsaufwand.“ Das bedeutete: Jede einzelne neue Anforderung führte zu neuen Schnittstellen oder zu Anpassungen der vorhandenen und damit zu neuem Implementierungsaufwand. Hinzu kommt, dass die Anforderungen an Schnelligkeit und Zuverlässigkeit wie überall auch bei Spelsberg ständig steigen. Dettmers konkretisiert: „Unsere Kunden erwarten, dass wir schnell, pünktlich und zuverlässig liefern, das müssen unsere IT-Systemlandschaften abbilden und sichern.“

Es ging also darum, den elektronischen Informationsfluss im Unternehmen zu vereinheitlichen, zu beschleunigen und zuverlässiger zu machen. Ziel war, externe und interne Systeme mit der INWB von proALPHA problemlos integrieren zu können. So war beispielsweise geplant, die inzwischen umgesetzte externe Informationsplattform ELGATE für Kunden anzubieten. Intern verlief damals der heute extrem schnelle Datenaustausch mit dem Qualitätssicherungssystem und proALPHA noch nicht befriedigend.

Darum wurde entschieden, die INWB als Middleware und Kommunikationsplattform einzuführen – dies lag auch insofern nahe, als Spelsberg in Sachen ERP schon lange auf proALPHA setzt und die gute Zusammenarbeit mit dem ERP-Spezialisten zu schätzen weiß. Spelsberg setzte dabei auf die zentralen Vorteile der INWB: Diese Plattform für serviceorientierte Architektur macht heterogene Systemstrukturen auch für mittelständische Unternehmen beherrschbar.

Das Kernstück der INWB ist eine leistungsstarke Middleware in Form eines Enterprise Service Bus (ESB) – eine robuste Kommunikationsinfrastruktur, die verschiedene Schnittstellentechnologien vereint und eine robuste und sichere Datenübertragung gewährleistet. Nachrichten können auf unterschiedlichen Wegen (http, ftp; pop3, JMS, Datei) auf den Bus gelangen. Hier können die Nachrichten noch transformiert und an das Format des Zielsystems angepasst werden.

„Die INWB von proALPHA ist die zentrale Kommunikationsplattform und technologische Voraussetzung dafür, dass alle Anwender, Kunden und Partner sich auf sichere und reibungslose Prozesse verlassen können. Der größte Vorteil der INWB liegt darin, dass sie eigentlich gar nicht bemerkt wird. Sie ist weit mehr als nur EDI, sie ist ein Selbstläufer.“ 

Karsten Dettmers, IT-Leiter bei Spelsberg

Vollautomatischer Belegaustausch mit Standort in den Niederlanden

Im April 2013 war es soweit: Seitdem erfolgt der elektronische Belegaustausch zwischen den beiden Standorten vollautomatisch. „Das war aus unserer Sicht ein echter Meilenstein“, freut sich der IT-Leiter. Das nächste Highlight ist noch „in Arbeit“: Seit April 2014 werden die alten EDI-Schnittstellen zwischen den internen und externen Systemen nach und nach durch die INWB abgelöst. „Diese individuell programmierten Schnittstellen haben viel Aufwand verursacht“, sagt Dettmers.

Mit der INWB ist jetzt bei Spelsberg die standardisierte Integration sämtlicher externer und interner Systeme möglich – mit der Folge, dass sich viel mehr Nachrichten gleichzeitig austauschen lassen und somit sämtliche Prozesse viel schneller sind. Dies ist der hohen Leistungsfähigkeit und Schnelligkeit des Enterprise Service Bus (ESB) der INWB zu verdanken. Der ESB nimmt Nachrichten mit verschiedenen Diensten auf, steuert den Datenfluss und garantiert die sichere Nachrichtenzustellung – und zwar beim Austausch von Stammdaten, Belegen und anderen Informationen mit der angeschlossenen ERP-Komplettlösung von proALPHA und Systemen weiterer Hersteller. Dies geht reibungslos, zuverlässig und sicher vonstatten. Wartung und Fehlerbehebung sind weniger aufwendig und seltener, dies gilt auch für das Monitoring. Die Daten aus den jeweils angebundenen Systemen werden über die INWB quasi in Echtzeit zur Verfügung gestellt.

Kunden können Lagerbestände jederzeit einsehen

Seit der Einführung der INWB kann Spelsberg seinen Kunden aus dem Elektrogroßhandel die übers Web zugängliche Informationsplattform mit dem Namen ELGATE anbieten. Die Kunden rufen die Website der Plattform im Internet auf und können dann über ihre Zugangsdaten Lagerbestände von Standardartikeln einsehen. Dazu Dettmers: „Auch hier spielt die INWB unsichtbar und spürbar ihren Vorteil aus – der Zugang ist sicher, einfach und schnell.“ Aufgrund des reibungslosen Zugriffs gibt es Überlegungen, den Kunden weitere Funktionen auf der Plattform anzubieten. Darüber hinaus sind jetzt bei Spelsberg für die Anbindung der Qualitätssicherungssoftware keine eigens programmierten Schnittstellen mehr notwendig. Für den Stammdatenaustausch können die Standardreplikationsfunktionen der INWB genutzt werden. Ebenfalls ein internes „Fremdsystem“ ist die Maschinendatenerfassung in der Produktion, die nun im nächsten Schritt mit der neuen Datendrehscheibe kommunizieren soll.

Kommunikationsplattform ist ein Selbstläufer

Alle insgesamt 160 Anwender der ERP-Komplettlösung arbeiten wie gewohnt mit proALPHA weiter – ohne die neue Middleware zu sehen, aber schneller, sicherer und zuverlässiger als zuvor. Die komplette elektronische Kommunikation bei Spelsberg hat jetzt eine gemeinsame technische Basis und eine zentrale Drehscheibe für den Datenaustausch, die Verwaltung der Schnittstellen sowie die Verarbeitung aller Daten.

„Der größte Vorteil der INWB von proALPHA liegt darin, dass sie eigentlich gar nicht bemerkt wird“, fasst Dettmers zusammen. „Sie ist weit mehr als nur EDI, sie ist ein Selbstläufer“, freut sich der IT-Leiter, sie setze nämlich Kräfte frei: Die IT-Abteilung kann ihren Aufgaben der Weiterentwicklung der gesamten Unternehmens-IT besser nachkommen. Aus Sicht von Spelsberg ist die INWB „ein unsichtbarer Beitrag zu spürbarem Erfolg“.

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

proALPHA Facts & Figures