proAlpha Referenzen Heros

Georg Kesel GmbH & Co. KG

Effizienz und Transparenz quer durch das gesamte Unternehmen

Der Maschinenbauer Georg Kesel GmbH & Co. KG behauptet sich auf einem anspruchsvollen globalen Markt. Mit proALPHA gelang es dem Unternehmen, die Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette ganzheitlich abzubilden. Eine deutliche Effizienzsteigerung bei gleichzeitig höherer Transparenz konnte Kesel durch den Einsatz von proALPHA realisieren.

Die Georg Kesel GmbH & Co. KG feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum. Der mittelständische Hersteller gilt bei Werkzeugmaschinen und Spannsystemen als Technologieführer seines Segments.

„Daraus wächst aber gleichzeitig eine Pflicht, dass wir uns ständig weiterentwickeln müssen – deshalb brauchen wir ein leistungsfähiges, flexibles, voll integriertes ERP-System ohne Datenbruch“, sagt Rainer Träger, kaufmännischer Leiter bei Kesel.

Kesel Logo

Branche:

Standorte: Deutschland, China

Produkte: Werkzeugmaschinen für Linearverzahnung, Sägebandrichtmaschinen, Haspelanlagen und Zahnrad-Entgratmaschinen

Umsatz: 10,7 Mio. (2013)

Mitarbeiter: 74

www.kesel.com

PDF-Bericht herunterladen

Highlights

  • Vollständige CAD-Integration
  • Schnelle Implementierung binnen neun Monaten
  • Integrierter Mengen- und Wertefluss
  • Massive Zeiteinsparung und übergreifende Automatisierung von tradierten manuellen Abläufen
  • Tagesaktuelle Informationen in der Finanzbuchhaltung
  • Optimale Maschinenauslastung

Einzelfertigung – aufwendige Produktion, schlanke Umsetzung

Kesel stellt neben Spanntechnikprodukten vor allem Fräsmaschinen für die Linearverzahnung sowie Bandrichtmaschinen und Entgratmaschinen her. Diese hochwertigen Produkte werden nicht „von der Stange“, sondern nach kundenspezifischen Vorgaben einzeln gefertigt. Kesel beschafft die Vielzahl der dafür notwendigen Teile jeweils pro Maschine. Ein sehr aufwendiger Prozess, der kosteneffizient und schlank umgesetzt werden muss. „Eben das ließ sich in unserem alten ERP-System nicht mehr darstellen. Hier sind wir an Grenzen gestoßen“, erläutert Träger. Durch die Customization ergibt sich nämlich die Notwendigkeit, die Stücklistenverwaltung zu individualisieren. Und das muss im ERP-System entsprechend abgebildet werden.

Darüber hinaus gab es im Altsystem keine direkten Werteflüsse zwischen der Warenwirtschaft und der Finanzbuchhaltung. Somit konnten die Werte nicht direkt an die Finanzbuchhaltung übergeben werden. Es fehlten beispielsweise tagesaktuelle Informationen über die Bestandswerte, die nur einmal im Monat in der Finanzbuchhaltung aktualisiert wurden.

Neues ERP überzeugt auf gleich mehreren Ebenen

Für all diese Anforderungen hat Kesel die Lösung mit proALPHA gefunden. Die Software setzte sich im Wettbewerb gegen fünf andere Systeme durch. „Uns überzeugten nicht nur die Haptik, die Oberfläche und das einfache Handling des Produktes. Auch hinsichtlich der Funktionalität der einzelnen Module hatte proALPHA stets die Nase vorn. Schließlich haben unsere Key-User nach einem Praxistest sehr gute Noten für die Software abgegeben“, sagt Rainer Träger. Die Top-Platzierung kann das ERP-System inzwischen im Geschäftsalltag bestätigen. „Es dient uns mittlerweile als roter Faden durch alle Geschäftsprozesse.“

Der komplette Mengen- und Wertefluss ist im System abgebildet und wird darüber automatisch gesteuert. Das hilft auch im Einkauf, Zeit einzusparen. Was im Altsystem mangels automatischer Erfassung in einem ersten Schritt über handschriftliche Notizen erfasst werden musste, funktioniert jetzt im ERP-System vollständig automatisiert.

„Von der Beschaffung bis zur Fertigung: Mithilfe der durch proALPHA ermittelten Kennzahlen steuern wir nun das Unternehmen mit deutlich mehr Präzision."

Rainer Träger, Kaufmännischer Leiter bei Kesel

Ein Klick – und die Maschinenauslastung stellt sich dar

Auch eine umfassende Produktionsplanung ist dank proALPHA heute Realität. Sämtliche Daten zu den einzelnen Arbeitsgängen werden in Echtzeit zurückgemeldet und stellen die aktuelle Maschinenauslastung auf einen Blick zur Verfügung. „Damit haben wir die ideale Grundlage für eine präzise Planung und lasten unsere Maschinen optimal aus. So sind wir von der Beschaffung bis zur Fertigung wesentlich effizienter. Das spart Kosten und steigert die Kundenzufriedenheit“, erläutert Rainer Träger. Mit der Nachkalkulation bietet das System detaillierte Auswertungsmöglichkeiten, wobei der exakte Materialverbrauch pro Maschine ebenso einfließt wie die geleisteten Arbeitszeiten – bewertet mit dem entsprechenden Stundensatz.

Ein besonderes Highlight der Prozessautomatisierung mit proALPHA ist die Anbindung des CAD. Im alten System mussten die Mitarbeiter noch Artikel- und Stücklisten im CAD-Programm erstellen und anschließend nochmals im ERP-System erfassen. Allein diesen Aufwand beziffert das Unternehmen auf etwa 1.600 Stunden pro Jahr, „was etwa einer Vollzeitstelle entspricht“, so Rainer Träger. Mittels proALPHA wurde dieser Prozess automatisiert, wodurch auch die Qualität der Daten steigt. Denn die automatisierte Übergabe vom CAD an das ERP-System minimiert das Fehlerpotenzial.

Einführung in Time und in Budget

Das neue ERP wurde unter einem straffen Zeitplan von gerade einmal zehn Monaten eingeführt. Die Zusammenarbeit zwischen dem Projektteam bei Kesel und proALPHA war hervorragend, resümiert Träger. Sein Fazit: „Die komplette Produktionssteuerung erfolgt nun in einem einzigen System, das sich perfekt an unsere Prozesse anpassen lässt. Zudem können wir auch den Mengen- und Wertefluss lückenlos rückverfolgen – wir sind sehr zufrieden.“

Die Zahlen sprechen für proALPHA

Hinter einer hervorragenden ERP-Branchenlösung steht ein starkes Unternehmen: Die proALPHA Gruppe überzeugt durch Innovationskraft, Anwender­zufriedenheit und Kundennähe – in Deutschland und weltweit.

proALPHA Facts & Figures